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Hallo ihr Lieben,

ich möchte diesen Blogeintrag nutzen, um euch einen kleinen Einblick in unser letztes und erstes Schneeshooting diesen Jahres zu geben. Die Fotos wären viel zu schade, um nicht gezeigt zu werden. Dieses Mal nicht mit pferdigem Model, sondern mit zwei ganz besonderen Hunden vor der Kamera: Nalani & Lennox.

Zum deutschen Schäferhund Lennox gehört Besitzerin Linda – und nein, ich spreche nicht von mir in der 3. Person – sondern meine eine frühere Arbeitskollegin von Alex aus Zeiten ihrer Ausbildung.

Die beiden haben sich ganz spontan vergangene Woche im Oberbergischen Kreis getroffen, als es hieß „ES SCHNEIT!!“. Die Chance musste sofort genutzt werden! Hier in Köln und Düsseldorf haben wir nur schnell schmelzenden Schneeregen bewundern dürfen, da klingt eine eingeschneite Naturlandschaft doch deutlich verlockender.

Fotografiert hat Alex hier hauptsächlich mit der Nikon D750 und der 180mm Festbrennweite. Die folgenden Bilder beweisen wie vielseitig dieses Makro Objektiv doch sein kann – aber seht selbst …

Metadaten: 3,5F | 1/1000 | ISO 500

Supergirl Nalani steht hier in einer wundervoll eingeschneiten Waldlichtung. Alex und Linda haben diese Location gewählt, da durch den doch engeren Pfad die mit Schnee bedeckten Bäume und Sträucher am Rand des Weges schön ins Bild hereinragen und dieses links und rechts begrenzen. Außerdem bietet der geradeaus verlaufende Weg eine schöne Tiefe im Hintergrund und dynamische Linien, die in die Flucht führen und dem Bild dadurch mehr Dreidimensionalität verleihen.



Metadaten: 3,5F | 1/640 | ISO 800

Ein weiterer Pluspunkt der nahe gelegenen, eingeschneiten Bäume am Wegesrand ist der, dass man den Schnee so schön von den Ästen schütteln kann 😉 So konnte für das Bild von Lennox kurzerhand künstlich vom Himmel fallender Schnee erzeugt werden. Eine praktische Idee, oder? Hier hat Alex im Vergleich zum vorherigen Bild von Nalani die Verschlusszeit etwas verringert und den ISO Wert erhöht, da Lennox’ Fell doch deutlich dunkler ist als das von Nalani und somit auch seine Fellstruktur im weißen Schnee gut zur Geltung kommt.

Hier habe ich noch ein Vorher-Nachher Bild für Dich. Man sieht, dass bereits im Out-of-Cam Foto die Fellstruktur von Lennox erkennbar ist, sein Fell allerdings noch etwas dunkel und glanzlos aussieht. Daher wurde hier in der Nachbearbeitung aufgehellt und auch die Intensität seiner Augenfarbe etwas hervorgehoben.


Metadaten: 3,5F | 1/1250 | ISO 500

Dadurch, dass die Bäume im Baumkronenbereich enger zusammengewachsen sind, konnte Alex auch leicht vom Boden aus nach oben zielen und Nalani im Sprung fotografieren. Anstatt eines wolkigen, ausgebrannten Himmels im Hintergrund, konnte auch hier ein spannendes Bild mit Hintergrundstruktur aufgenommen werden.

Bei Bewegungsfotos kommt es auf eine schnelle Verschlusszeit der Kamera an, damit die Bewegung scharf und ohne Verwacklungen eingefroren werden kann – das war in diesem Fall mit einem Wert von 1/1250 möglich.

In diesem Bild hat Alex in der nachträglichen Bildbearbeitung die helfende Hand von Linda aus dem Bild retuschiert – DER Trick, um Nalani zum Springen zu bringen. Wenn Du wissen möchtest wie auch Du solche Retuschen mit Adobe Photoshop durchführen kannst, können wir Dir unser neues Videotraining “Mein Workflow Vol. II” empfehlen. Weitere Infos findest Du HIER.

Der Trick, den Nalani hier gerade vorführt, heißt übrigens TOUCH. Hierbei hat Nalani gelernt Dinge mit den Pfoten zu Berühren oder zu greifen – in dem Fall sollte sie die Hand von Linda berühren. Auf unserem Instagram Kanal @diefotografenhunde zeigen wir euch regelmäßig Einblicke in unser Trainingsprogramm und unseren Hundealltag. Schaut doch gerne mal vorbei!

Metadaten: 4,0F | 1/1250 | ISO 1250

Durch eine Blende von 2.8F kann eine super schöne Unschärfe im Bild erzeugt werden. Hier liegt der Fokus auf Lennox’ strahlenden Augen und Nalani ist „nur“ schönes Beiwerk im Hintergrund– ein toller Moment, findet ihr nicht?

Metadaten: 4,0F | 1/840 | ISO 500

Die Besonderheit des Objektivs liegt in seiner Makro Funktion. Trotz der doch höheren Brennweite kann man unglaublich nah ran ans Motiv – so kann Lennox’ undurchdringlicher Blick besonders intensiv abgebildet werden. Alex hat hier übrigens Blende 4 gewählt, da sie die kompletten Augen scharf abbilden wollte und nicht nur einen Teilbereich, auf dem der Fokus liegt.

Metadaten: 6,3F | 1/500 | ISO 800

Eines meiner Lieblingsbilder aus diesem Shooting! Ist der Moment nicht goldig? Als würde uns Lennox in dem Moment die Zunge rausstrecken und uns mit dieser Grimasse ein Lächeln ins Gesicht zaubern wollen.

Metadaten: 4,0F | 1/1000 | ISO 1250

Nalani & Lennox – das neue Dreamteam? Das darf Ace bloß nicht erfahren 🐶 Hier hat Alex mit Blende 4 gearbeitet, um beide Hunde im Vordergrund scharf abgelichtet zu bekommen, den Hintergrund aber unscharf verschwimmen zu lassen. Hier haben die beiden Hundemamis besonders darauf geachtet, dass beide Hunde auf einer Höhe nebeneinander stehen. Denn nur so kann die gleichmäßige Schärfe des Bildes ermöglicht werden.

 

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Du kannst von den Bildern nicht genug bekommen? Dann geht es Dir genau so wie mir!
Hier findest Du noch eine kleine Auswahl an Bildern des vergangenen Schnee Tages. Ob es wohl der letzte und einzige verschneite Tag in diesem Jahr sein wird? Ich hoffe nicht!

Wie findest Du den Winter? Magst Du die Kälte oder freust Du Dich schon auf den bevorstehenden Frühling und Sommer? Schreib es uns gern in die Kommentare.

Wie Du merkst lieben wir Schneeshootings! Sollte es bei Dir in nächster Zeit schneien, scheue Dich nicht uns zu kontaktieren. Gern senden wir Dir ganz unverbindlich unsere Shootingpakete mit allen weiteren Informationen per Mail zu. Melde Dich dazu gern über unser Kontaktformular über www.alexandraevang.de/kontakt bei uns.
Wenn Schnee fällt, muss es manchmal schnell gehen. Du erreichst Alex auch persönlich auf dem Handy unter 01705122129.

Alles Liebe
#teamalexandraevangphotographie Linda

Am 20.10.2019 Wunscherfüllung Tag – Tag X sozusagen – vielleicht könnt ihr mich da verstehen. Wisst ihr, ich schaue die Sendung „Tiere suchen ein zu Hause“ einfach schon immer, immer! Als ich noch nicht selbständig war und bei meinen Eltern gewohnt habe tatsächlich pünktlich um 18.15 Uhr am Fernseher, heute meist ganz entspannt nachträglich in der WDR Mediathek.

Ich finde das ganze Format wichtig und sehr wertvoll – es werden tolle Themen vorgestellt zauberhafte Hunde und am meisten Berührt ich schon immer die Rubrik „zu Hause gefunden“, da wurde nicht nur einmal mit Taschentücher vor dem Bildschirm gesessen.

Nun durften wir selber ein Teil der Sendung sein.
Micky’s kleiner Beitrag „die Magie von alten Hunden“ hat mittlerweile fast eine halbe Millionen Aufrufe auf Facebook erreicht, heute wurde unser zu Hause gefunden dort ebenfalls geteilt und den kompletten Bericht könnt ihr für ein Jahr, bis zum 19.01.2021, in der WDR Mediathek anschauen. Schaut am besten mal beim WDR, Sendung verpasst, 19.01.2020, Tiere suchen ein zu Hause, zu Hause gefunden „Micky & Nalani“.

Auch Simone Sombecki durfte ich im Vorfeld persönlich kennen lernen, allerdings unabhängig von unserem Dreh. Sie ist wie die Meisten von Euch sicher wissen die Moderatorin der Sendung. Marko & ich hatten die große Freude sie zu Hause im Bergischen zu besuchen und neue Portraits für ihre Autogrammkarten zu machen. Gebucht waren wir ganz offiziell über den WDR und es war eine große Freude Simone selber, aber auch ihre zwei Herzenshunde „Vivi & Granny“ kennen zu lernen. Simone ist eine wunderbare Frau und ich bin wahnsinnig dankbar für die Möglichkeit, die mein Leben mir hier geschenkt hat.

Den Beitrag für „zu Hause gefunden“ haben wir dann bei uns in Düsseldorf gedreht.
Die Anfrage kam ca. 2 Wochen vor Drehbeginn rein, inklusive einen langen Telefonat mit Redakteurin Katja Diepenbruck. Für das Datum an sich mussten wir relativ spontan sein, eingeplant wurde ein ganzer Tag und Katja hatte den Wunsch gerne auch am Stall zu drehen um zu zeigen wie Micky & Nalani uns im Alltag, aber natürlich auch auf der Arbeit begleiten.

Ich hatte hierfür Hanna angefragt mit der ich schon öfters gearbeitet habe. Sie hat einfach so ein wunderbares Verhältnis zu ihren Tieren und der Stall ist nur ein paar Kilometer Fahrtzeit von uns weg.
Verabredet für den Drehstart waren wir um 10 Uhr morgens, Katja kam in Begleitung von zwei Männern, einmal Ton, einmal Kamera.

Vor dem Dreh war ich nochmal mit den Hunden im Wald unterwegs, ich wollte die Zeit noch einmal für uns nutzen. Zum Gedanken sammeln und genießen und alleine der Sonnenaufgang versprach großartiges für die darauf folgenden Stunden.

Schön war, dass ich den Dreh für euch auch ein wenig via Instastory begleiten durfte und ihr so schon einen ganz gute Einblick hinter die Kulissen bekommen konntet. Vielleicht habt ihr das Ganze auf @alex_lovesnelly verfolgt?!

Bei uns zu Hause gab es dann zum Start einige O-Töne, die durch Fragen, die Katja gestellt hat entstanden sind. Puhhh.. bei der ersten liefen dann erst einmal ein paar Tränen. Nelly war mir an diesem Tag ganz besonders nah. Ein schönes Gefühl, aber eben auch ergreifend.
Die Hundemädels wurden anschließend in ihren Körbchen und auf mit uns auf der Couch gefilmt und wir haben die Szene nachgestellt in der wir dem Tierheim Wermelskirchen schreiben, welches uns Nalani vermittelt hat.

In der Mittagspause sass ich dann mit Katja zusammen und wir haben überlegt welche Bilder für den Dreh passen könnten. Sie hatte sich schon im Vorfeld in bestimmte verliebt und abends als wir den Dreh abgeschlossen habe, habe ich ihr noch einiges zusammen gestellt (Foto – und Video) welche dann auch im Hauptbeitrag zu sehen waren und das Ganze wundervoll abgerundet haben.

Anschließend ging es weiter zum Stall. Frisch war es, dass Wetter generell aber total auf unser Seite. Hanna stand mit ihrer Stute Tucker vor der Kamera, Nalani und Micky waren süss wie eh und je und man hatte gar nicht das Gefühl, dass hier gerade so viel Action passiert und Menschen um uns rum sind, die uns filmen. Auch mit Jesus, einem süßen Shetlandponywallach wurde noch gedreht, die Szenen sind wie einige andere auch aber nicht im finalen Bericht gelandet. Hier einfach aus Zeitgründen, für den Bericht steht ja nur ein bestimmtes Zeitkontingent zur Verfügung.

„Final entstanden ist ein Film, den wir in 20 Jahren bestimmt noch schluchzend anschauen werden, auf den ich wahnsinnig gespannt bin, der hoffentlich genau das rüber bringt was wir fühlen: Wie großartig #Tierschutzhunde sind, wie toll „alt & jung“ sich ergänzt und wie wertvoll es ist das Leben mit diesen zauberhaften Seelen teilen zu dürfen. Die Mädels haben es auch sichtlich genossen im Vordergrund zu stehen – ich glaube es gibt so viel tolles Material und bin einfach wahnsinnig gespannt wie alles aussieht, wenn es fertig ist – und sind jetzt alle hundemüde.“ (20.11.2019)

Mickys Vermittlungsfoto
Micky heute - eine aufgeweckte Flauschkugel

Wir wussten übrigens auch lange nichts. Weder wann der Dreh ausgestrahlt wird noch welche Szenen verwendet wurden und sassen dementsprechend am Sonntag alle gebannt vor dem Bildschirm.
Das Ergebnis war und ist nach wie vor sehr überwältigend für uns. Da liefen sie schon wieder die Tränen. Katja hat alles ganz toll zusammengestellt und es kommt einfach die Liebe rüber, die wir füreinander empfinden.
So entstand eine Erinnerung an die Zeit, die wir mit Nalani und Micky haben, die uns niemand niemals mehr nehmen kann und es ist definitiv auch eine spannende Erfahrung sich mal so von der anderen Seite, vor statt hinter der Kamera zu sehen.

Meist sind es wir, die solche Erinnerungen entstehen lassen, nun selber dieses große Glück erfahren zu haben macht mich nach wie vor ein wenig sprachlos und einfach sehr sehr dankbar. Ob da Nelly ihre Pfoten im Spiel hatte?!

Danke liebes #TSEZ – Team vor allem auch an Dich Simone für deine tolle Arbeit – Danke an dich liebe Katja für das super schöne und entspannte durch den Tag begleiten. Danke an Kamera & Ton für den Einsatz und Danke an Dich Hannah! ….fürs schon um 10 Uhr am Stall sein um Tucker zu schrubben, für deinen tollen Einsatz und einfach, dass du an unser Seite warst! Danke, dass wir bei euch am Stall so unkompliziert zu Gast sein durften und Danke an alle, die dabei waren.

Zum weiterlesen ein paar Worte und Zeilen von Micky, die ich in Ihrem Namen weitergeben soll.

Vermutlich geht ihr, die Leser dieses Blog, eh mit offenen Augen und Herzen durchs Leben, trotzdem ist es uns am Herzen die hohe Reichweite die es aktuell durch TSEZ gibt zu nutzen und diesen Text über unsere Hündin Micky in ihrem Namen loszuwerden!

“Micky möchte, dass ihr keine Billigwelpen Produktion unterstützt in dem ihr keine Hunde von Ebay, aus dem Kofferraum oder sonst wo kauft! Bitte tut das nicht.”

Ja es ist verlockend, ja Welpen sind zauberhaft ABER bitte denkt auch an die Folgen für die Elterntiere. Denkt ein paar Schritte weiter, denkt an die Folgen die nach kommen können. Viele Welpen werden schnell krank.. das Geld was ihr beim kauf von solchen “Vermehrerrassehunden” gespart habt könnt ihr ganz schnell wieder los sein… Das ganze ist eine gruselige NeverendingStory.
Denkt an die Elterntiere. Missbraucht und gehalten in irgendwelchen Verschlägen. Bei Micky war es wohl eine Garage in Frankreich. Ein Loch.

Wir schreiben das Jahr 2020! Hört auf damit. Lasst es nicht zu!!
9 Jahre missbraucht, 2 Jahre bei einer Familie in Belgien, mit 11 Jahren wieder beim Verein abgeben, weil man “mit ihr nicht klar kam” – so kam sie zu uns. Wir waren damals die einzigen Interessenten.
Heute würden sie so viele sofort nehmen. “OMG ist die süss….” Natürlich ist Micky einzigartig ABER es gibt noch viel mehr “Micky’s” da draußen. Hunde, die es verdient haben nur einmal im ihrem Leben geliebt zu werden. Für immer!

“Micky” hat ihr Lächeln gefunden und steht mir ihrer Geschichte für so viele weitere Hunde.
Und ihr seht: Auch alte Hunde leben lange. Im Sommer ist sie 5 Jahre bei uns. Eine lange Zeit für ein abgeschriebenes Tier. Kein Ende in Sicht.

Und ihr wisst: Nicht die länge der Zeit Zeit zählt, sondern die Qualität dieser. Jeden Momente genießen. Jeden Tag mit Liebe füllen.

Ich weiß man hat bei der Adoption von alten Hunden Angst weil sie nicht lange bei euch sein könnten (!) … könnten. Ich meine ihr seht Micky – es geht auch anders.
Natürlich ist das keine Garantie Sie hatte in der Zeit in der sie bei uns Lebt zwei Op’s. Die Erste hat sie fast nicht überlegt. Op’s die sein mussten.
Es können Kosten auf einen zukommen mit denen man rechnen muss – es kann anstrengend werden – auch das ist kein Geheimnis.

ABER es ist ein Versuch wert. Ein Versuch mit dem ihr ein Leben verändert, Euer Leben bereichern und zeigen was es heißt im “HIER und JETZT zu sein”

NEIN zu Vermehrern, ihr solltet euch schämen und JA zu alten Hunden. …. Unendlich viel Liebe an dich Micky. Deine Familie.

p.s.: DANKE an alle für die lieben Worte und Zeilen – und vor allem Danke an alle Menschen, die sich so wunderbar im Tierschutz engagieren, die den Beitrag geteilt und repostet haben und auch alten Hunden wie Micky ein zu Hause geben. Und DANKE an alle, die ihr Tier nicht (!) abschieben “nur weil es alt ist” auch das hört und liest man leider noch viel zu oft… schön, dass es euch gibt. Menschen mit Herz und Verstand.

alles liebe, Micky, Nalani & Alex