Allgemeine Geschäftsbedingungen für Workshops und Coachings

  1. Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen

(1)            Unsere AGB gelten für sämtliche durch uns, Alexandra Evang, Alexandra Evang Photographie, Hans-Sachs-Str. 30, 40237 Düsseldorf, Deutschland,(im Folgenden „Anbieter“), über unsere Webseite www.alexandraevang.de angebotenen Workshop- und Coaching-Produkte nach Maßgabe des zwischen uns und dem Nutzer geschlossenen Vertrages. Als Coaching gelten als solche auf dem Blog des Anbieters bezeichnete Leistungen. Sie beinhalten grundsätzlich max. 2 Teilnehmer. Als Workshop gelten als solche auf dem Blog des Anbieters bezeichnete Produkte. Sie beinhalten grundsätzlich 3 oder mehr Teilnehmer.

(2)            Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher gem. § 13 BGB, als auch für Unternehmer gem. § 14 BGB, insofern nicht in einzelnen Bestimmungen eine Differenzierung erfolgt.

(3)            Auf das Rechtsverhältnis zwischen uns und dem Kunden finden ausschließlich diese AGB Anwendung. Abweichenden Regelungen oder Vorschriften des Kunden wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Abweichende Regelungen oder Vorschriften des Kunden finden auch dann keine Anwendung, wenn wir diesen nicht individuell ausdrücklich widersprechen.

(4)            Diese AGB sind jederzeit auf der Webseite des Anbieters einzusehen oder können beim Anbieter angefragt werden.

  1. Vertragsschluss

(1)            Die auf unserer Webseite dargestellten Produkte und Leistungen stellen keine verbindlichen Angebote auf Abschluss eines Vertrages über den Erwerb dieser Produkte dar, sondern lediglich eine Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots durch den Kunden.

(2)            Zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden kommt es, wenn der Kunde eine E-Mail mit dem auf unserer Webseite für den jeweiligen Workshop vorgegebenen eindeutigen Betreff an unsere E-Mail-Adresse info@alexandraevang.de übersendet, in welcher der Kunde seinen Wunsch äußert, den entsprechenden Workshop kostenpflichtig zu buchen.

(3)            Zum Vertragsschluss kommt es, wenn der Anbieter das Angebot des Kunden durch eine Auftragsbestätigung an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse annimmt. Der Anbieter kann das Angebot innerhalb einer Frist von 3 Tagen annehmen; in dieser Zeit ist der Kunde an das Angebot gebunden. Eine vom Anbieter automatisiert nach Buchungseingang versendete Buchungsbestätigung stellt keine Annahme des Angebots des Kunden dar, sondern dokumentiert lediglich den Eingang der Buchung.

(4)            Nach Vertragsschluss wird der Vertragstext beim Anbieter gespeichert. Dem Kunden werden die Details der Buchung in der Buchungsbestätigung per E-Mail übersendet.

  1. Preise, Zahlungsbedingungen

(1)            Alle vom Anbieter angegebenen Entgelte des Anbieters beinhalten bereits die gesetzliche Umsatzsteuer.

(2)            Dem Kunden steht ausschließlich die Zahlung per Vorabüberweisung als Zahlungsmittel zur Verfügung. Der Rechnungsbetrag ist nach Zugang der Rechnung, die alle Angaben für die Überweisung enthält und per E-Mail mit der Auftragsbestätigung verschickt wird, auf das dort angegebene Konto vorab zu überweisen.

(3)            Weitere Zahlungsarten werden nicht angeboten und werden zurückgewiesen.

(4)            Es gelten die gesetzlichen Regelungen betreffend die Folgen des Zahlungsverzuges.

(5)            Aufrechnungsrechte stehen dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten, von dem Anbieter anerkannt oder mit der Hauptforderung des Anbieters synallagmatisch verknüpft sind. Ist der Kunde Unternehmer, ist er zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts nur befugt, wenn sein Gegenanspruch auf dem gleichen Vertragsverhältnis beruht.

  1. Vertragsdauer, Rücktritt, Stornierungen, Ersatzteilnehmer
  • Die Vertragsdauer ergibt sich aus dem zwischen dem Anbieter und dem Nutzer geschlossenen Vertrag.
  • Ein über das Widerrufsrecht hinausgehendes Recht zum Rücktritt aus dem Vertrag besteht für Kunden nicht.
  • Bei Stornierungen eines Workshops werden gezahlte Entgelte nicht zurückerstattet.
  • Bei Stornierungen eines Coachings entstehen Gebühren in folgender anteiliger Höhe des ursprünglichen Entgelts:
    1. Stornierungen bis 14 Kalendertage vor dem Coaching: 30%;
    2. Stornierungen bis 7 Kalendertage vor dem Coaching: 50 %;
    3. Stornierungen weniger als 7 Tage vor dem Coaching: 100 %.
  • Bei unangekündigtem Fernbleiben von einem gebuchten Coaching werden keine gezahlten Entgelte erstattet.
  • Eine Kündigung während der Vertragsdauer ist nur aus den gemäß § 314 BGB anerkannten Gründen möglich.
  • Wenn ein Ersatzteilnehmer gefunden wird, der die Teilnahmevoraussetzungen erfüllt, kann die Buchung auf diesen übergehen. Hierdurch wird eine Umbuchungsgebühr in Höhe von 5 % des ursprünglichen Entgelts fällig. Die erforderlichen Daten der Ersatzteilnehmer müssen unverzüglich übermittelt werden. Unter Umständen kann ein Ersatzteilnehmer von einer Warteliste nachrücken.
  1. Ausschluss von Anmeldung oder Teilnahme an Workshops oder Coachings

Der Anbieter ist berechtigt Kunden vor dem Coaching oder Workshop ohne Angabe von Gründen von der Anmeldung abzulehnen. Bereits gezahlte Entgelte werden in diesem Fall vollständig zurückerstattet. Kunden, die wiederholt Workshops oder Coachings und deren Ablauf stören oder das Workshops oder Coachings zur Anwerbung von Personen missbrauchen oder Fremdprodukte verkaufen, können ausgeschlossen werden. Die bereits gezahlten Entgelte werden in einem solchen Fall nicht erstattet.

  1. Widerrufsrecht

Es wird ausdrücklich auf die separate Widerrufsbelehrung für Verbraucher verwiesen.

  1. Rücktritt des Anbieters
  • Der Anbieter ist berechtigt, aus wichtigem Grund vom Vertrag zurückzutreten, ungeachtet sonstiger Gründe, insbesondere, wenn:
  1. für einen Workshop nicht genügend Anmeldungen vorliegen;
  2. ein Workshop oder Coaching aus nicht vom Anbieter zu vertretenden Umständen abgesagt werden muss.

(2)            In den vorgenannten Fällen werden bereits bezahlte Entgelte vollständig zurückerstattet. Schadenersatzansprüche stehen dem Kunden nicht zu.

  1. Urheberrechte und Copyrights

Der Anbieter hat an den in den Workshops und Coachings oder per Newsletter zur Verfügung gestellten Unterlagen und deren Inhalten sowie an den Inhalten auf der Webseite des Anbieters das alleinige Urheberrecht und Copyright. Eine Vervielfältigung, Weitergabe, Veröffentlichung und anderweitige Nutzung für eigene Coachings/Workshops oder gewerbliche Zwecke und die allgemeine Veröffentlichung im Internet oder anderen Medien im Ganzen oder in Auszügen ist ohne ausdrückliche und schriftliche Genehmigung des Anbieters untersagt.

  1. Haftungsausschluss

(1)            Garantien im Rechtssinne erhält der Kunde durch den Anbieter nicht.

(2)            Die Haftung des Anbieters für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder wesentlicher Vertragspflichten, welche zur Erreichung des Vertragszieles notwendigerweise erfüllt werden müssen, sowie dem Ersatz von Verzugsschäden (§ 286 BGB). Insoweit haftet der Anbieter für jeden Grad des Verschuldens. Im Falle von leichtfahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur für typische und vorhersehbare Schäden.

(3)            Soweit die Schadensersatzhaftung gegenüber dem Anbieter ausgeschlossen oder eingeschränkt ist, gilt dies auch im Hinblick auf die persönliche Schadensersatzhaftung der Angestellten, Arbeitnehmer, Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

  1. Schlussbestimmungen

(1)           Für diesen Vertrag gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Dies gilt nicht, wenn spezielle Verbraucherschutzvorschriften im Heimatland eines Kunden, der Verbraucher ist, günstiger sind (Art. 6 VO [EG] 593/2008).

(2)            Die gesetzlichen Regelungen über die Gerichtsstände bleiben unberührt, soweit sich nicht aus der Sonderregelung des Absatzes (3) etwas anderes ergibt.

(3)            Ist der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder des öffentlich-rechtlichen Sondervermögens, so ist der Gerichtsstand am Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem Wohnsitzgericht zu verklagen. Im Falle eines Vertrages mit einem Verbraucher, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters falls der Kunde nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland verlegt. Dies gilt auch, wenn der Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt des Kunden zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.

  1. Streitbeilegung; Umsetzung der ODR­Richtlinie

(1)            Online­Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR­VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online­Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/finden. Die E-Mail-Adresse lautet info@alexandraevang.de.

(2)            Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit.