Einträge von Team Alexandra Evang

Was kannst Du tun, wenn scheinbar keine schöne Shootinglocation vorhanden ist?

Muss es immer die rosa Kirschblütenallee sein oder der atemberaubende Sonnenuntergang am Meer?

Nicht immer stehen Dir bei einem Fotoshooting „besondere“ Hintergrundlocations zur Verfügung. Wahrscheinlich wirst du meistens bei einem Shooting immer ins kalte Wasser geschmissen, weil du nicht weißt wie es vor Ort aussieht und dir dann ganz schnell eine tolle Stelle suchen musst, an der ihr fotografiert?

Das kannst Du vermeiden! 🙂

Lass dir von deinem Kunden ein paar Tage vor dem Shooting einige Handyaufnahmen verschiedenster Stellen um euren Treffpunkt herum zuschicken. Wenn ihr am eigenen Stall fotografieren solltet, dann bieten sich Fotos von den umliegenden Pferdeweiden, angrenzenden Waldrändern oder Feldern an. So kannst du dir bereits vor dem Shooting einen Überblick über die Lage vor Ort verschaffen und dir überlegen, welche Stellen sich am besten eigen würden. So kann dem Zeitdruck bei der Suche nach einer passenden Location entgegengewirkt werden und die gesamte Atmosphäre wirkt nicht so gestresst.

Jana & Ahyoka - Kundenshooting in der Schweiz

Doch was ist, wenn sich einmal nichts Passendes findet? Wenn sich dein vierbeiniges Model nicht vom Hof traut? Dann bleibt oft nur eine Alternative: Der Reitplatz.

Du glaubst gar nicht wie viele unserer Fotos auf Reitplätzen entstanden sind. Oftmals bietet sich aus verschiedensten Gründen keine andere Möglichkeit oder der Reitplatz wird andererseits auch genau gezielt als Shootinglocation ausgewählt, da dieser eine tolle Kulisse bietet.

 

Was ist bei Fotos auf dem Reitplatz zu beachten?

Das Objektiv

Nicht jeder Reitplatz umfasst 60 x 40m in der Größe, um durch die schöne Tiefe eine tolle Unschärfe im Hintergrund erzeugen zu können. Daher ist bei kleineren Reitplätzen zu beachten, dass mit einer angepassten Brennweite fotografiert wird. Stehst du mit deinem Lieblingsobjektiv, zum Beispiel einer 300mm Festbrennweite, auf einem kleineren Reitplatz, kannst du maximal schöne Detailfotos des Kopfes oder Auges deines Pferdes machen – mehr wirst du in deinem Sucher auf dieser kurzen Distanz nicht erkennen können.
Um trotz eines geringeren Abstandes zum Motiv eine schöne Unschärfe im Hintergrund erzeugen zu können, nutze immer die maximale Brennweite deines Objektivs (beispielsweise Brennweite 200mm bei einem 70-200mm Objektiv). Wähle dein Objektiv dementsprechend so, dass du mit deinem Bildausschnitt zufrieden bist und immer auf der maximalen Brennweite fotografieren kannst. So kannst du auch bei wenig verfügbarem Raum eine Grund-Unschärfe im Bild generieren.

Der Bildausschnitt

Je enger du den Bildausschnitt wählst, desto weniger wird man erkennen können, dass das Foto auf einem Reitplatz entstanden ist. Manchmal befinden sich im Hintergrund störende Elemente, die so gut ausgeblendet werden können.

Bei Ganzkörper-Aufnahmen befindet sich oftmals der Zaun der Reitplatzbegrenzung im Hintergrund. Dieser lässt sich in manchen fällen gut wegretuschieren. Wenn du lernen möchtest wie das funktioniert, dann empfehlen wir dir unseren kommenden Bildbearbeitungsworkshop in Düsseldorf am 09.02.2020. Weitere Infos dazu findest du HIER.


In der Nachbearbeitung lassen sich störende Elemente im Hintergrund entfernen

Würdest du bei diesen Fotos vermuten, dass sie auf dem stalleigenen Sandplatz aufgenommen worden sind?

Der Wohlfühlfaktor

Wie bereits zuvor erwähnt, verlassen manche Pferde und Ponys ungern das Stallgelände. Auch jüngere Pferde und Fohlen bleiben lieber in gewohnter Umgebung – hier bietet der Reitplatz eine tolle Möglichkeit als Shootinglocation.

Aber auch erfahrenere Pferde bieten gelernte Lektionen wie das Liegen oder Steigen nochmal eher auf gewohntem Gelände an. Der Vorteil beim Liegen ist hier der, dass der Boden durch den Sand schön weich gepolstert ist und zusätzlich keine Grasquelle in direkter Reichweite steht. 

Gerade bei verfresseneren Pferden bietet der Sandboden einen großen Vorteil. Ihr habt die Möglichkeit viel intensiver beinander zu sein, ohne große äußere Ablenkung.

Für viele Pferde ist der Reitplatz ein Ort zum “arbeiten”. Oftmals erleben wir es, dass Pferde bei Fotos dem Reitplatz viel aufmerksamer sind und auf ihren Besitzer achten – eine tolle Shootingatmosphäre.

Christine & Altanero - Kundenshooting in der Schweiz

Eine letzte Anmerkung habe ich noch für Dich:

In den meisten Ställen ist es so, dass der Reitplatz öffentlich von jedem Pferdebesitzer genutzt werden kann. Sollten sich andere Reiter auf dem Platz befinden, spreche dich mit diesen ab, ob es in Ordnung ist, dass ihr dort eure Fotos macht. Kommunikation ist das A und O. Vielleicht kann dir dein Model auch eine Empfehlung geben wann der Platz eher leer oder belegt ist – an diesen Zeitangaben kann man sich gut orientieren. An einem sommerlichen Sonntagnachmittag ist bestimmt mehr los im Stall als Montag früh zum Sonnenaufgang 🙂

Fotos auf dem Reitplatz können so vielseitig sein! Von feinen Detailaufnahmen oder Reitbildern bis hin zu Kuschelportraits ist alles möglich 🙂

Und jetzt wünsche ich Dir viel Spaß beim Umsetzen Deines nächsten Reitplatzshootings!

Wir freuen uns darauf unter dem Instagram Hashtag #alexandraevangphotographiefollower von deinen Bildern zu sehen 🙂

Alles Liebe
#teamalexandraevangphotographie Linda

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Unser Dreh mit dem WDR „Tiere suchen ein zu Hause“

Am 20.10.2019 Wunscherfüllung Tag – Tag X sozusagen – vielleicht könnt ihr mich da verstehen. Wisst ihr, ich schaue die Sendung „Tiere suchen ein zu Hause“ einfach schon immer, immer! Als ich noch nicht selbständig war und bei meinen Eltern gewohnt habe tatsächlich pünktlich um 18.15 Uhr am Fernseher, heute meist ganz entspannt nachträglich in der WDR Mediathek.

Ich finde das ganze Format wichtig und sehr wertvoll – es werden tolle Themen vorgestellt zauberhafte Hunde und am meisten Berührt ich schon immer die Rubrik „zu Hause gefunden“, da wurde nicht nur einmal mit Taschentücher vor dem Bildschirm gesessen.

Nun durften wir selber ein Teil der Sendung sein.
Micky’s kleiner Beitrag „die Magie von alten Hunden“ hat mittlerweile fast eine halbe Millionen Aufrufe auf Facebook erreicht, heute wurde unser zu Hause gefunden dort ebenfalls geteilt und den kompletten Bericht könnt ihr für ein Jahr, bis zum 19.01.2021, in der WDR Mediathek anschauen. Schaut am besten mal beim WDR, Sendung verpasst, 19.01.2020, Tiere suchen ein zu Hause, zu Hause gefunden „Micky & Nalani“.

Auch Simone Sombecki durfte ich im Vorfeld persönlich kennen lernen, allerdings unabhängig von unserem Dreh. Sie ist wie die Meisten von Euch sicher wissen die Moderatorin der Sendung. Marko & ich hatten die große Freude sie zu Hause im Bergischen zu besuchen und neue Portraits für ihre Autogrammkarten zu machen. Gebucht waren wir ganz offiziell über den WDR und es war eine große Freude Simone selber, aber auch ihre zwei Herzenshunde „Vivi & Granny“ kennen zu lernen. Simone ist eine wunderbare Frau und ich bin wahnsinnig dankbar für die Möglichkeit, die mein Leben mir hier geschenkt hat.

Den Beitrag für „zu Hause gefunden“ haben wir dann bei uns in Düsseldorf gedreht.
Die Anfrage kam ca. 2 Wochen vor Drehbeginn rein, inklusive einen langen Telefonat mit Redakteurin Katja Diepenbruck. Für das Datum an sich mussten wir relativ spontan sein, eingeplant wurde ein ganzer Tag und Katja hatte den Wunsch gerne auch am Stall zu drehen um zu zeigen wie Micky & Nalani uns im Alltag, aber natürlich auch auf der Arbeit begleiten.

Ich hatte hierfür Hanna angefragt mit der ich schon öfters gearbeitet habe. Sie hat einfach so ein wunderbares Verhältnis zu ihren Tieren und der Stall ist nur ein paar Kilometer Fahrtzeit von uns weg.
Verabredet für den Drehstart waren wir um 10 Uhr morgens, Katja kam in Begleitung von zwei Männern, einmal Ton, einmal Kamera.

Vor dem Dreh war ich nochmal mit den Hunden im Wald unterwegs, ich wollte die Zeit noch einmal für uns nutzen. Zum Gedanken sammeln und genießen und alleine der Sonnenaufgang versprach großartiges für die darauf folgenden Stunden.

Schön war, dass ich den Dreh für euch auch ein wenig via Instastory begleiten durfte und ihr so schon einen ganz gute Einblick hinter die Kulissen bekommen konntet. Vielleicht habt ihr das Ganze auf @alex_lovesnelly verfolgt?!

Bei uns zu Hause gab es dann zum Start einige O-Töne, die durch Fragen, die Katja gestellt hat entstanden sind. Puhhh.. bei der ersten liefen dann erst einmal ein paar Tränen. Nelly war mir an diesem Tag ganz besonders nah. Ein schönes Gefühl, aber eben auch ergreifend.
Die Hundemädels wurden anschließend in ihren Körbchen und auf mit uns auf der Couch gefilmt und wir haben die Szene nachgestellt in der wir dem Tierheim Wermelskirchen schreiben, welches uns Nalani vermittelt hat.

In der Mittagspause sass ich dann mit Katja zusammen und wir haben überlegt welche Bilder für den Dreh passen könnten. Sie hatte sich schon im Vorfeld in bestimmte verliebt und abends als wir den Dreh abgeschlossen habe, habe ich ihr noch einiges zusammen gestellt (Foto – und Video) welche dann auch im Hauptbeitrag zu sehen waren und das Ganze wundervoll abgerundet haben.

Anschließend ging es weiter zum Stall. Frisch war es, dass Wetter generell aber total auf unser Seite. Hanna stand mit ihrer Stute Tucker vor der Kamera, Nalani und Micky waren süss wie eh und je und man hatte gar nicht das Gefühl, dass hier gerade so viel Action passiert und Menschen um uns rum sind, die uns filmen. Auch mit Jesus, einem süßen Shetlandponywallach wurde noch gedreht, die Szenen sind wie einige andere auch aber nicht im finalen Bericht gelandet. Hier einfach aus Zeitgründen, für den Bericht steht ja nur ein bestimmtes Zeitkontingent zur Verfügung.

„Final entstanden ist ein Film, den wir in 20 Jahren bestimmt noch schluchzend anschauen werden, auf den ich wahnsinnig gespannt bin, der hoffentlich genau das rüber bringt was wir fühlen: Wie großartig #Tierschutzhunde sind, wie toll „alt & jung“ sich ergänzt und wie wertvoll es ist das Leben mit diesen zauberhaften Seelen teilen zu dürfen. Die Mädels haben es auch sichtlich genossen im Vordergrund zu stehen – ich glaube es gibt so viel tolles Material und bin einfach wahnsinnig gespannt wie alles aussieht, wenn es fertig ist – und sind jetzt alle hundemüde.“ (20.11.2019)

Mickys Vermittlungsfoto

Micky heute - eine aufgeweckte Flauschkugel

Wir wussten übrigens auch lange nichts. Weder wann der Dreh ausgestrahlt wird noch welche Szenen verwendet wurden und sassen dementsprechend am Sonntag alle gebannt vor dem Bildschirm.
Das Ergebnis war und ist nach wie vor sehr überwältigend für uns. Da liefen sie schon wieder die Tränen. Katja hat alles ganz toll zusammengestellt und es kommt einfach die Liebe rüber, die wir füreinander empfinden.
So entstand eine Erinnerung an die Zeit, die wir mit Nalani und Micky haben, die uns niemand niemals mehr nehmen kann und es ist definitiv auch eine spannende Erfahrung sich mal so von der anderen Seite, vor statt hinter der Kamera zu sehen.

Meist sind es wir, die solche Erinnerungen entstehen lassen, nun selber dieses große Glück erfahren zu haben macht mich nach wie vor ein wenig sprachlos und einfach sehr sehr dankbar. Ob da Nelly ihre Pfoten im Spiel hatte?!

Danke liebes #TSEZ – Team vor allem auch an Dich Simone für deine tolle Arbeit – Danke an dich liebe Katja für das super schöne und entspannte durch den Tag begleiten. Danke an Kamera & Ton für den Einsatz und Danke an Dich Hannah! ….fürs schon um 10 Uhr am Stall sein um Tucker zu schrubben, für deinen tollen Einsatz und einfach, dass du an unser Seite warst! Danke, dass wir bei euch am Stall so unkompliziert zu Gast sein durften und Danke an alle, die dabei waren.

Zum weiterlesen ein paar Worte und Zeilen von Micky, die ich in Ihrem Namen weitergeben soll.

Vermutlich geht ihr, die Leser dieses Blog, eh mit offenen Augen und Herzen durchs Leben, trotzdem ist es uns am Herzen die hohe Reichweite die es aktuell durch TSEZ gibt zu nutzen und diesen Text über unsere Hündin Micky in ihrem Namen loszuwerden!

“Micky möchte, dass ihr keine Billigwelpen Produktion unterstützt in dem ihr keine Hunde von Ebay, aus dem Kofferraum oder sonst wo kauft! Bitte tut das nicht.”

Ja es ist verlockend, ja Welpen sind zauberhaft ABER bitte denkt auch an die Folgen für die Elterntiere. Denkt ein paar Schritte weiter, denkt an die Folgen die nach kommen können. Viele Welpen werden schnell krank.. das Geld was ihr beim kauf von solchen “Vermehrerrassehunden” gespart habt könnt ihr ganz schnell wieder los sein… Das ganze ist eine gruselige NeverendingStory.
Denkt an die Elterntiere. Missbraucht und gehalten in irgendwelchen Verschlägen. Bei Micky war es wohl eine Garage in Frankreich. Ein Loch.

Wir schreiben das Jahr 2020! Hört auf damit. Lasst es nicht zu!!
9 Jahre missbraucht, 2 Jahre bei einer Familie in Belgien, mit 11 Jahren wieder beim Verein abgeben, weil man “mit ihr nicht klar kam” – so kam sie zu uns. Wir waren damals die einzigen Interessenten.
Heute würden sie so viele sofort nehmen. “OMG ist die süss….” Natürlich ist Micky einzigartig ABER es gibt noch viel mehr “Micky’s” da draußen. Hunde, die es verdient haben nur einmal im ihrem Leben geliebt zu werden. Für immer!

“Micky” hat ihr Lächeln gefunden und steht mir ihrer Geschichte für so viele weitere Hunde.
Und ihr seht: Auch alte Hunde leben lange. Im Sommer ist sie 5 Jahre bei uns. Eine lange Zeit für ein abgeschriebenes Tier. Kein Ende in Sicht.

Und ihr wisst: Nicht die länge der Zeit Zeit zählt, sondern die Qualität dieser. Jeden Momente genießen. Jeden Tag mit Liebe füllen.

Ich weiß man hat bei der Adoption von alten Hunden Angst weil sie nicht lange bei euch sein könnten (!) … könnten. Ich meine ihr seht Micky – es geht auch anders.
Natürlich ist das keine Garantie Sie hatte in der Zeit in der sie bei uns Lebt zwei Op’s. Die Erste hat sie fast nicht überlegt. Op’s die sein mussten.
Es können Kosten auf einen zukommen mit denen man rechnen muss – es kann anstrengend werden – auch das ist kein Geheimnis.

ABER es ist ein Versuch wert. Ein Versuch mit dem ihr ein Leben verändert, Euer Leben bereichern und zeigen was es heißt im “HIER und JETZT zu sein”

NEIN zu Vermehrern, ihr solltet euch schämen und JA zu alten Hunden. …. Unendlich viel Liebe an dich Micky. Deine Familie.

p.s.: DANKE an alle für die lieben Worte und Zeilen – und vor allem Danke an alle Menschen, die sich so wunderbar im Tierschutz engagieren, die den Beitrag geteilt und repostet haben und auch alten Hunden wie Micky ein zu Hause geben. Und DANKE an alle, die ihr Tier nicht (!) abschieben “nur weil es alt ist” auch das hört und liest man leider noch viel zu oft… schön, dass es euch gibt. Menschen mit Herz und Verstand.

alles liebe, Micky, Nalani, Marko & Alex

Schöne Pferdefotos können nur im Sommer entstehen, oder?

„Meinst du wir können auch im Herbst fotografieren?“ … „Sehen die Bäume im Winter nicht zu kahl aus?“ … „Anfang des Jahres ist das Wetter doch immer so schlecht – kann man trotzdem schöne Fotos machen?“

Kommen dir diese Fragen auch bekannt vor?

Viel zu oft werden wir gefragt, ob auch außerhalb der Sommer Saison fotografiert werden kann und die Antwort lautet ganz klar: JA!

Wir möchten diesen Blogeintrag dafür nutzen euch die verschiedenen Jahreszeiten anhand von Shootingbildern und deren Besonderheiten vorzustellen. Vielleicht können wir den ein oder anderen von euch ja sogar von einem verregneten Herbstshooting oder einem heißen Sommertag überzeugen?
Bist du bereit? Los geht’s!

Der Frühling

Starten wir am Anfang des Jahres. Es ist noch relativ kühl, doch nach und nach wird es wärmer und die Tage werden wieder länger. Die Sonne zeigt sich immer öfter und bringt die ersten Gräser und Bäume zum Sprießen. Spürst du die warme Sonne auf deiner Haut, die kühle Brise durch deine Haare wehen? Doch auch, wenn die Bäume im Hintergrund noch etwas kahl und trocken aussehen, können auch zu dieser Jahreszeit besonders tolle Momente festgehalten werden. Mit zunehmender Wärme, sprießen auch die ersten Blätter und Blüten. So verwandelt sich manch kahler Baum im Frühling in einen zauberhaften Blütentraum in rosa oder weiß.

Ein ganz großer Vorteil dieser Jahreszeit sind die fehlenden Fliegen und Bremsen. Je wärmer es wird, desto mehr Insekten erwachen aus ihrem Winterschlaf und fliegen durch die Gegend. Gerade für unruhigere Pferde oder Vierbeiner, die sensibler und empfindlicher gegenüber Bremsen und Co. sind, ist diese Jahreszeit optimal und deutlich stressfreier.

Der nächste Pluspunkt richtet sich an alle Langschläfer unter den Fotografen. Am Anfang des Jahres geht die Sonne meist erst gegen 8 / 8:30 Uhr auf – eine angenehme Uhrzeit für ein Morgenlicht-Shooting. Anstatt im Sommer gegen 4 Uhr aufzustehen und um halb 6 an der Shootinglocation zu stehen, haben wir im Winter und Frühling das Glück, dass die Sonne erst etwas später über dem Horizont erscheint.

Der Sommer

Nun wird es wärmer und die Tage werden länger. Bist du ein Sommer- oder Wintermensch? Im Sommer bietet die Wärme einen großen Vorteil für diejenigen von euch, die gerne ein luftigeres Kleidchen auf ihren Fotos tragen möchten oder zum Beispiel auch im Meer oder See mit ihrem Pferd schwimmen gehen wollen. Durch die Wärme im Sommer ist das alles kein Problem!
Hörst du auch das Plätschern des Wassers und siehst dein Pferd schon im Wasser spielen? Spürst du auch schon das Wasser an deinen Beinen, wenn du aus den tosenden Wellen des Meeres galoppierst? Wasserfotos sind immer ein absolutes Highlight. Vielleicht hast du sogar einen kleinen See in deiner Nähe oder bist mobil mit Pferd und kannst ans Meer fahren? Wir sind mehrmals im Jahr in Holland am Strand und würden uns freuen vielleicht auch dich das nächste Mal dort, zusammen mit deinem Pferd, in den Wellen und Dünen fotografisch zu begleiten.

Auch die Farben der Natur ändern sich zum Spätsommer hin. Das Gras wird gelblicher und trocknet bei längerer, großer Hitze langsam aus – ein toller Stil, der schön stimmig zur seichten Abend- oder Morgensonne passt. Wenn man Glück hat und alle günstigen Wetterfaktoren zusammenspielen, kann sich sogar Morgentau- oder Nebel bilden – super selten, aber wenn es passiert eine echte Besonderheit!

Die Sache mit dem Regen .. viele unserer Kunden fragen uns, ob es überhaupt möglich ist bei Regen zu fotografieren? Bzw. sind von der Idee meist eher nicht ganz so begeistert. Wie stehst du zu Regenshootings? Dabei ist ein leichter Sommerregen ein so schönes und einzigartiges Stilmittel – eines unserer liebsten sogar! Manchmal schlägt das Wetter vom einen auf den anderen Moment um und man muss sich der Situation anpassen – man kann aus jeder Wetterlage das Beste herausholen 🙂

Der Herbst

Die goldene Jahreszeit beginnt. Die Temperatur kühlt wieder etwas ab und es wird angenehmer, auch für die Pferde. Die Hauptzeit der Fliegen und Bremsen ist vorbei und so können die Vierbeiner auch wieder etwas entspannen. Trotzdem bietet der Herbst noch viele schöne und sonnige Tage, die nur darauf warten für einzigartige Fotoshootings genutzt zu werden.

Doch auch, wenn die Sonne nicht scheinen sollte und der Himmel nur bedeckt ist, können zauberhafte Bilder entstehen. Gerade bei diesigem Himmel bekommt die Haut ein ganz ebenmäßiges Abbild und eine schöne Struktur – das Licht schmeichelt der Haut sehr 🙂

Vor allem im Herbst, wenn das Wetter stürmischer und unberechenbarer wird, kommt einem bei manchen Shootings der Regen in die Quere. Doch nicht immer bedeutet dies den Abbruch des Shootings – nein – auch Regen ist ein super Stilmittel im Bild.

Die ersten Anzeichen für den Herbst sind die orange/rötlich verfärbten Blätter und Gräser im Hintergrund – hier kann eine ganz wunderbare Bildstimmung erzeugt werden. Es muss dabei nicht immer das Kleidchen sein, auch ein schön warmer Pullover und eine Jeans geben ein tolles und bequemes Shootingoutfit ab.

Der Winter

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende und es wird kühler. Vielleicht hat man sogar das Glück und es schneit? Hörst du auch das Knirschen des Schnees, wenn du leise durch die unberührte Natur sparzierst? Doch auch ohne Schnee können im Winter innige und emotionale Fotos für die Ewigkeit entstehen.

Die vertrocknete Natur im Hintergrund zeigt sich in schön gedeckten Brauntönen und schmeichelt sehr dem gesamten Farbausdruck des Bildes und vor allem der seichten Farbe deiner Haut. Denn wie schon im Herbstabschnitt beschrieben: das natürlich sanfte Licht des bedeckten Himmels schmeichelt sehr deiner Haut und der Farbe des Bildes.

Auch im Winter haben wir wie im Frühling den Vorteil, dass die Sonne spät aufgeht und früher untergeht. So schweifen die Tage nicht allzu lang in den Abend hinein und vor allem Pferd-Mensch Paare, bei denen das Pferd am Wochenende zur Stallruhe um 20 Uhr wieder im Stall stehen muss, können ein wunderbares Abendlicht Shooting genießen.

Kennst du schon unseren Blog Eintrag zum Thema „Pferde fotografieren im Schnee“?
Hier geht’s lang 😉

 https://www.alexandraevang.de/tipps-tricks-pferdefotos-im-schnee/

Hast du nach diesem Blog Eintrag eine Lieblingsjahreszeit für dich finden können für dein nächstes Fotoshooting? Teile deine Begründung gerne in den Kommentaren, wir freuen uns von dir zu lesen!
Vielleicht lernen wir uns ja bald auch einmal persönlich kennen zu deinem nächsten „Jahreszeiten“ Shooting? Wir freuen uns auf dich!

Alles Liebe
#teamalexandraevangphotographie Linda

Meine Objektive, deren Wirkung + Bildbeispiele – Teil 1

Hallo ihr Lieben,

wir haben diese Woche auf unserem YouTube Kanal Alexandra Evangzwei neue Videos zu dem Thema „Objektive und deren Bildwirkung“ herausgebracht.

Wir werden oft nach unserem Equipment gefragt, welche Objektive wir nutzen und wieso, weshalb, warum … diese Fragen möchten wir euch heute noch einmal ausführlich beantworten. Im Folgenden stellen wir euch gerne unsere verschiedenen Objektive und deren Bildwirkung etwas genauer vor – viel Spaß bei TEIL I 🙂

Nikon Objektiv – 300mm – 2.8F

Unsere All-Time-Favorit Linse! Dieses Objektiv nutzen wir aktuell in der Kombination mit der Nikon D850 am häufigsten für unsere Fotoshootings. So groß das Objektiv auch aussieht, so schwer ist es auch. Stolze 2,9kg bringt die Festbrennweite auf die Waage – das gibt Muskeln!

Man kann die Optik natürlich auch mit einem Einbeinstativ zur Unterstützung nutzen, welches die Beweglichkeit beim fotografieren allerdings sehr beeinträchtig gerade, wenn man mit Tieren arbeitet.

„Festbrennweite“ bedeutet, dass das Objektiv kein Zoom-Objektiv ist – Das heißt, man fotografiert konstant auf 300mm und muss sich selbst näher ans Motiv heranwagen oder sich davon entfernen – und das alles durchgängig bei einer offenen Blende von 2.8 – mega!

300mm bedeuten aber auch eine größere Entfernung zum Model. Hierdurch können manchmal Kommunikationsschwierigkeiten entstehen, vor allem bei starkem Wind oder rauschendem Meer – hier braucht man dann eine starke Stimme, um das Model trotz der Entfernung weiter anleiten zu können.

Der größte Pluspunkt hierbei ist allerdings der, dass sich das Model so auch deutlich ungestörter und unbeobachteter vor der Kamera fühlen kann, als wenn man dicht davorsteht. So können viele innige und „stille Momente“ entstehen und eingefangen werden.

Durch die größere Distanz zu meinem Motiv und die geöffnete Blende entsteht auch ein wundervolles Bokeh, also ein besonders unscharfer Hintergrund, der das Model von diesem gut und auf natürliche Weise freistellt und abhebt.

Diese Kombination von all diesen Faktoren macht dieses Objektiv zu einem unserer absoluten Lieblinge.

Nikon Objektiv – 70 – 200mm – 2.8F

Der Liebling der Tierfotografen – aus gutem Grund! Mit Zoom-Objektiven ist man flexibler, daher darf auch dieses Objektiv in unserem Kamera Rucksack nicht fehlen. Gerade, wenn wenig Platz zur Verfügung steht, ist das 70-200er eine top Alternative zu unserem geliebten 300mm Objektiv.

Auch preislich macht das Zoom-Objektiv einen Unterschied. Wer nicht so lang sparen, generell nicht so viel Geld für eine Optik ausgeben und flexibler in der Brennweite sein möchte, ist mit dem 70-200mm Objektiv von Nikon mit der 2,8er Blende sehr gut aufgehoben.

Neben dem Preis unterscheidet sich auch das Gewicht zum 300mm Objektiv. Hier müssen unsere Oberarme nur rund 1,5Kg stämmen – das ist doch machbar, oder?

Wir nutzen das Objektiv oft auch für Hundeshootings, da man durch die Zoom Möglichkeit und das leichtere Gewicht doch deutlich flexibler ist und schneller agieren kann.

Sigma Objektiv – 180mm – 2.8F

Wir gehen ein Stück näher ans Motiv ran – die Kommunikation zum Model wird etwas einfacher 🙂 Hast du auch schon lustige Erfahrungen sammeln können zum Thema „falsch verstandene Kommunikation mit dem Kunden“? Erzähl uns gerne dein lustigstes Erlebnis in den Kommentaren.

Mit 1,8kg ist es etwas leichter als das 300mm Objektiv und eben auch eine Festbrennweite mit durchgängiger Blende von 2.8. Und jetzt kommt eine Besonderheit: Dieses Objektiv ist nämlich ein MAKRO Objektiv, d.h. man kann sehr nah ans Motiv ran und die Bilder bleiben trotzdem gestochen scharf. So sind schöne Detailaufnahmen und stille Momente möglich.

Im Gegensatz zum 70-200er von Nikon ist das Makro Objektiv von Sigma allerdings etwas langsamer – hier liegt der Fokus auf der Schärfe und der Qualität der engeren Portraits und Close Up’s und nicht in der Geschwindigkeit. Wenn also zum Beispiel Freilaufbilder in Bewegung anstehen, greifen wir eher auf das 70-200er oder das 300mm Objektiv zurück, da diese Objektive auf sich schnell bewegende Motive ausgerichtet sind.

Unsere Kameras

Aber wir wollen euch nicht nur unsere Lieblingsobjektive, sondern auch unsere Kameras vorstellen. Wir fotografieren mit Kameras der Marke Nikon und zwar im Vollformat – das bedeutet, dass diese Kameras einen größeren Sensor verbaut haben als zum Beispiel APS-C oder Mittelformatkameras. Unser Liebling ist aktuell (Stand Dezember 2019) die Nikon D850.

Sie liegt gut in der Hand, ist super schnell und die Qualität der Bilder ist phänomenal!

Ein anderes Schätzchen von uns ist die D810 – das Vorgängermodell der D850. Diese Kamera ist eine unserer Back-Up Kameras für Notfälle. Wenn Alex mit der D850 fotografiert und Marko gleichzeitig mit der zweiten D850 filmt und irgendetwas geht kaputt oder läuft nicht nach Plan, wohlmöglich noch auf Reisen und gar nicht zu Hause in Düsseldorf, dann hat man immer noch eine tolle Kamera in der Hinterhand als Ausweichmöglichkeit.

Als drittes Kameramodell findet sich die D750 in unserem Kamerarucksack. Ein günstigeres und leichteres Modell und super für unterwegs. Diese Kamera haben wir immer dabei, wenn wir auf Reisen sind, sei es im Urlaub oder bei Spaziergängen. Sie ist kleiner und handlich, macht aber dennoch tolle Bilder. Haha lieben wir diesen Satz nicht alle?! “Deine Kamera macht aber tolle Bilder!”. Die D750 kann natürlich auch bedenkenlos als Hauptkamera genutzt werden – für uns ist sie der Reisebegleiter im Rucksack – ihr wisst ja nun warum. 🙂

Wenn ihr euch noch unsicher seid welche Kamera und welches Objektiv zu euch passt, empfehle ich euch einen Besuch im Fachhandel. Dort können euch Experten beraten und ihr habt die Möglichkeit die Linsen direkt vor Ort in die Hand zu nehmen und zu testen.

Wie ihr vielleicht schon wisst kooperieren wir mit Nikon Deutschland und geben für die NikonSchool Kurse, hier habt ihr dann auch direkt die Möglichkeit Equipment zu testen und dieses in meinem Workshop zu nutzen. Achtung: Auch Canon, Sony und Co Fotografen / Fotografinnen sind willkommen. Eine Nikon in die Hand zu nehmen ist natürlich kein Muss. 

Klingt gut? HIER geht es zur nächsten Kursausschreibung

Wer längerfristig testen und ausprobieren möchte, kann sich Kameras und Objektive auch über mehrere Tage hinweg kostenpflichtig ausleihen – Eine gute Möglichkeit die richtige Wahl zu treffen! 

Doch es muss nicht immer das brandneue Equipment sein – Über den Fachhandel hat man meist auch die Option gute, gebrauchte Kameras und Objektive zu erwerben. Manche Fachhändler geben sogar noch bis zu einem Jahr Garantie auf die gebrauchten Modelle – aber sicherheitshalber immer vorher nachfragen 😉 #safetyfirst

Unsere Ausrüstung 📸
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Sigma 180 mm F2,8 EX APO Macro OS HSM Objektiv (86 mm Filtergewinde) für Nikon Objektivbajonett – https://amzn.to/3530mMG

Nikon AF-S NIKKOR 300 mm 1:2.8G ED VR II (INKL. HK-30) – https://amzn.to/2LzosXs

Nikon AF-S Nikkor 70-200 mm, 1:2.8E FL ED VR (inkl. HB-58 Gegenlichtblende mit CL-M2 Objektivbeutel) – https://amzn.to/2PtwJ0v

Nikon D750 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, HDMI, USB 2.0) Kit inkl. AF-S Nikkor 24-120 mm 1:4G ED VR Objektiv schwarz – https://amzn.to/36eXM6n

 

** Affiliate Links. Das bedeutet die über die Links generierten Umsätze führen je nach messbaren Erfolg zu entsprechende Provision. Die Produkte könnt Ihr natürlich auch woanders kaufen, aber wir freuen uns natürlich wenn Ihr diese über genannte Links bezieht 😉☺️

Uns würde jetzt mal interessieren welches eure Lieblingsmodelle wären, wenn Geld keine Rolle spielen würde 😉 Schreibt es uns gerne in die Kommentare – wir freuen uns von euch zu lesen!

Wenn ihr euch eher für kürzere Brennweiten und deren Wirkung interessiert, dann könnt ihr weiterhin gespannt bleiben. Bald werden wir auch für dieses Thema etwas Tolles für euch vorbereiten. Bleibt gespannt und bis bald …

Alles Liebe,
#teamalexandraevangphotographie

So zauberst du schöne Pferdefotos mit deinem Handy

Das Smartphone ist eines der Gegenstände die man meistens immer bei sich trägt, wenn man das Haus verlässt und zum Beispiel unterwegs in den Stall ist. Viel zu oft bieten sich spannende Momente auf der Pferdeweide oder beim Reiten, bei denen man sich wünscht einen Fotoapparat dabei zu haben. Diese Momente hast du bestimmt auch schon erlebt, oder?

Heutzutage haben viele Smartphones eine gute Kamera bereits installiert – die technische Grundlage für schöne Pferdefotos mit dem Handy ist also schon einmal geschaffen. Fehlt nur noch das ganze Drumherum .. darum soll es in diesem Blog Eintrag gehen.

Fragen wie:

  • Warum schaut mein Pferd immer so gelangweilt und unspektakulär?
    oder
  • Wie rücke ich mein Pferd oder Pony ins rechte Licht?

haben wir uns bestimmt alle schon einmal gestellt.
Wir wollen den Antworten auf den Grund gehen! 🙂

Der Hintergrund

Ein Hintergrund mit vielen verschiedenen Elementen, wie zum Beispiel Autos, Stallgebäude oder wirre Zäune, gestalten das Bild unruhig. Suche dir für deine Fotos einen ruhigen Hintergrund, der nicht vom Hauptmotiv (deinem Pferd oder Pony) ablenkt.

Beispiele hierfür wären:

  • Ein schönes Scheunentor mit einfarbigem Hintergrund
  • Ein weitläufiger Reitplatz mit viel Tiefe nach Hinten, um eine Unschärfe zu erzeugen
  • Aktuell im Herbst z.B. ein farbenfroher Waldhintergrund

Auch auf der Pferdewiese kann man tolle Fotos aufnehmen, wenn man einen Blick für die richtige Wahl des Hintergrundes hat 😉

Der Bildausschnitt

Hast du eine passende Location ausgewählt, kannst du durch verschiedene Bildausschnitte variieren. Du kannst zum Beispiel ein Ganzkörperfoto deines Pferdes aufnehmen und danach ein Portrait von seinem Kopf – hier kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Manche Handys können sogar Makro Aufnahmen machen – so kannst du auch noch näher an dein Motiv heranrücken und beispielsweise eine Nah Aufnahme seines Auges probieren.

Die Perspektive

Vielleicht hast du beim rumprobieren mit deiner Handykamera schon selbst einmal verschiedene Perspektiven eingenommen, um den richtigen Winkel zu treffen. Vielleicht ist dir auch schon aufgefallen, dass dein Pferd, je nachdem wie du die Kamera positionierst, anders aussieht? Unproportional? Das liegt an bestimmten Perspektiven, wie zum Beispiel die Vogel- oder Froschperspektive.

Grob gesagt kannst du dein Motiv in drei Perspektiven fotografieren:

  1. Die Froschperspektive
    Bei dieser Form machst du dich kleiner als dein Motiv und fotografierst dieses schräg von unten. Dies hat den Effekt, dass dein Pferd oder Pony erhabener und edler wirkt. Außerdem werden durch diese Form Extremitäten schön gestreckt – die Beine wirken länger, der Pferdehals graziler. Durch diese Wirkung ist die Froschperspektive eine der beliebtesten Perspektiven zum Fotografieren.
  2. Die Normalsicht:
    Bei dieser Variante stehst du auf Augenhöhe mit deinem Motiv. Diese Perspektive ist uns am vertrautesten, da sie unsere normale Sicht auf das Motiv wiederspiegelt. Aber auch genau aus diesem Grund ist sie für uns nicht besonders spektakulär, weil wir sie alltäglich sehen und als Normalzustand angenommen haben.
  3. Die Vogelperspektive:
    Hierbei fotografierst du, wie der Name schon verrät, aus der Sicht eines Vogels, also von oben auf dein Motiv herab. Probiere bei deinem Pferd oder Pony mal die Hände nach oben auszustrecken und schräg von oben ein Bild aufzunehmen. Alternativ kannst du dir auch eine Trittleiter oder eine kleine Erhöhung zur Hilfe nehmen, hier kannst du kreativ werden. Du wirst feststellen, dass dein Pferd bei dieser Perspektive etwas zusammengedrückt und ungrazil aussieht, im Vergleich zur Froschperspektive.

Teste dich gerne mal an den verschiedenen Perspektiven – kannst du die Unterschiede auf deinen Fotos erkennen? Welcher Stil gefällt dir am besten? Schreibe es mir doch gern mal in die Kommentare unter diesem Blog, ich freue mich von euch zu lesen! 🙂

Froschperspektive

Normalsicht

Vogelperspektive

Filter

Manche Smartphones bieten die Möglichkeit verschiedene Filter auf die Bilder zu legen. So kann man die vorherig aufgenommenen Fotos direkt auf dem Handy etwas nachbearbeiten. Dabei ist es möglich die Helligkeit, den Kontrast, aber auch verschiedene Farben anzupassen.

Anbei ein Foto, das einmal im Original platziert und mit zwei Filtern bearbeitet worden ist.

Originalbild

Warmfilter

Kaltfilter

Quicktipp

Ich kann euch einen ganz wichtigen, aber einfachen Tipp mit auf den Weg geben. Das wichtigste an einem gelungenen Pferde-Handyfoto sind die OHREN. Wenn die Ohren des Pferdes nach Hinten oder in alle Richtungen ragen, wirkt dieses gelangweilt oder unkonzentriert. Nach vorne stehende Ohren lassen euer Pferd sofort aufmerksam und interessiert aussehen. Um dies zu schaffen ist eurer Kreativität keine Grenze gesetzt. Manche Pferde reagieren auf Leckerchen oder das Rufen ihres Namens. Hartnäckigere Kandidaten können mit raschelnden Tüten oder Tiergeräuschen motiviert werden. Probiert die Tipps gern mal aus, ich bin gespannt auf eure Erfolgserlebnisse 🙂

Vorzeigende Ohren machen viel aus! Erkennst du den Unterschied?

Juckt es dich jetzt auch in den Fingern dir direkt dein Handy zu schnappen, zum Pferd zu fahren und die Tipps und Tricks auszuprobieren? Mich auch! 😉

Teile gerne deine Ergebnisse unter dem Hashtag #alexandraevangphotographiefollower. Vielleicht werde ich dort bald die ersten Ergebnisse von dir sehen? Ich bin sehr gespannt!

Alles Liebe
#teamalexandraevangphotographie Linda

Ich nutze für meine Fotos das Apple IPhone XS, die Kameraeigenen Filter und den Standard- sowie Portraitmodus.

Interview mit Elke von der Rancho Bonanza, Mallorca.

Mein erstes Mal Mallorca hat so rein gar nichts mit Ballermann und CO zu tun, sondern mit einer tollen Frau, die Pink liebt und ihr Herz an Pferde verschenkt hat: Elke. Zustande kam unser erstes Treffen am Flughafen in Palma durch einen lustigen Zufall – oder nennen wir es doch einfach Schicksal. Dieser Blog hat eine ganze Menge damit zu tun und so liegt es Nahe Euch heute in Form eines Interview, welches Linda führt, einiges über Elke, ihre 55 Pferde, eine mögliche Pferdepatenschaft und unseren nächsten Kurs auf dieser schönen Insel zu erzählen. 

Ohhhh.. ich merk schon. Ihr wollt wissen was dieser Blog damit zu tun hat? Ganz einfach. 2012 schrieb Elke mich über die Kommentarfunktion hier an: ” wenn du mal Pferde auf Mallorca fotografieren möchtest bist Du Herzlich eingeladen” – Wer lässt sich so etwas bitte zwei mal sagen? So sass ich 2013 mit meiner Cousine Sabrina, einem wunderschönen Kleid für Shootings und meiner Kamera im Gepäck im Flugzeug.. Auf nach Palma!  Seit dem war ich regelmäßig vor Ort, wie ihr an den zahlreichen Bildern sehen könnt. Vielleicht bist du bei unser nächsten Reise dabei? (Alex) 

Elke mit Flori (links) und Mopsi (rechts) in ihrem Element.

Wie bist du dazu gekommen in Cala Ratjada auf Mallorca eine Pferdepension und Reitbetrieb zu eröffnen?

„Die „Rancho Bonanza“ habe ich zusammen mit meiner Freundin Birgit 2005 übernommen. Sie hatte ihre Pferde schon dort eingestellt und ich war da reiten.
Als der Stall verkauft werden sollte, haben wir es gewagt und seitdem ist der Stall in deutscher Hand mit Frauen-Power und ganz viel Pink.“

Vermisst du Deutschland oder würdest du jederzeit wieder Auswandern um auf dieser traumhaften Insel zu wohnen?

„Einmal im Jahr bin ich in Deutschland, meist zum Weihnachtsmarkt – da trifft sich die ganze Familie. Aber nach Mallorca würde ich jederzeit wieder gehen und habe auch nicht geplant wieder weg zu gehen.“

Workshopfotos von Alex aus den vergangenen Jahren.
Die Rancho Bonanza und die Insel sind so vielseitig – es sind viele verschiedene Fotomotive möglich.

Was hat es mit den Pferde Patenschaften auf sich? Kann man nur Geld spenden oder auch Sachspenden?

„Unsere Pferde bleiben bei uns, auch wenn sie nicht mehr arbeiten. Dann genießen sie ihr Rentner Dasein.  Ab und zu bekommen wir Pferde gebracht, die gerettet wurden. All das kostet leider viel Geld und unser Reitbetrieb ist leider nur 6 Monate im Jahr gut besucht.

Deshalb haben wir die Patenschaften ins Leben gerufen.
So kann jeder, egal ob Reiter oder nicht uns etwas unterstützen und Teil unserer kleinen / großen Bonanza-Familie werden.
Jeder Euro hilft und auch Sachspenden nehmen wir immer gern. Die Pateneltern bekommen ab und zu Fotos von “ihren” Patenkinder geschickt und können uns natürlich auch auf Facebook und Instagram folgen.“

Alex, Elke und Marko nach einem entspannten Ausritt durch die wunderschöne Landschaft von Cala Ratjada.

Wer seid ihr und wie groß ist euer Team? Wie viele Pferde beherbergt ihr und sind es ausschließlich Schulpferde?

„Bei uns wohnen im Moment 55 Pferde.  Schulpferde, private Pferde die auch mitarbeiten, unsere eigenen, die Rentner und jüngere die noch nicht arbeiten.

Unser festes Team im Sommer bin ich, Nicole, Claudia, Iris und Nathalie.
Und unser Quoten Mallorquiner Sebastian ist auch mit dabei. Im Winter sind wir in minimaler Besetzung, denn auch Personal kostet Geld.“

Wie hast du den Kontakt zu Pferden gefunden?

„Seit meiner Jugend reite ich und liebe Pferde. In Berlin habe ich auf einem Ponyhof die ersten Kontakte zu den tollen Tieren geknüpft.“

Woher kommen eure Pferde?

„Unsere Pferde sind fast alle aus Mallorca. Nur ein paar private kommen aus Deutschland, da ihre Besitzer nach Mallorca gezogen sind. Die ersten Pferde haben wir mit dem Stall übernommen und viele werden bei uns auch abgegeben, wenn sie keiner mehr haben möchte …  z.B. Traber die zu langsam sind.“

Was ist für dich das besondere an Mallorca, auch in Bezug auf mögliche Fotolocations und Shootings mit euren Pferden?

„Wir haben das Glück, dass unsere Ranch direkt am Wald liegt, d.h. das Reitgebiet ist vor der Tür – da geht es dann durch die traumhafte Landschaft.  Durch den Pinienwald, durch die Dünen und am Strand vorbei und als besonderes Highlight im Winter auch an den Strand. So kann man die Natur und das besondere Licht der Insel beim Reiten und natürlich auch gerade beim Fotografieren genießen.

Die Hälfte unserer Pferde wohnt im Herdenverband auf einer Koppel. Wenn man dort ist, kann man den Tieren ganz natürlich begegnen und hat auch ungekünstelte Motive zum Beobachten und vor der Kamera.“

Ergebnisse aus den letzten Mallorca Workshops von Alex. Vom geplanten Fotoshooting bis zur spontanen Fotosession auf der Pferdeweide ist alles mit dabei.

Mallorca Workshop 2020

Beendet wurde der Workshop aus dem letzten Jahr mit einem gemeinsamen Ausritt durch die Natur. Sowohl Reitanfänger als auch fortgeschrittene Reiter sind herzlich Willkommen!

Denn bald ist es wieder soweit … wir schreiben einen Workshop auf der wundervollen Insel Mallorca für das Jahr 2020 aus. Der Workshop wird voraussichtlich gegen November stattfinden – weitere Infos werden wir euch schnellstmöglich mitteilen.

Spürst du schon die warmen Sonnenstrahlen auf deiner Haut?  Riechst du schon die salzige Meeresluft? Hast du Lust dich in diese einzigartige Erfahrung mit uns zu stürzen? Dann melde dich gerne per Mail mit dem Betreff “Mallorca Workshop 2020” unter info@alexandraevang.de bei uns, um unverbindlich weitere Informationen über den Workshop auf Cala Ratjada zu erhalten. Wir freuen uns auf Dich!

Alles Liebe
#teamalexandraevangphotographie

 

Du zweifelst noch? Mallorca im Winter?
Ein echter Geheimtipp!

Die Temperaturen sinken auf ein angenehmes Klima, die Haupttouristenzeit ist vorbei und der größte Pluspunkt: man darf mit den Pferden endlich wieder an den Strand.

Kann dich das Feedback von einer unserer letzten Teilnehmerinnen mitreißen?

Feedback von Fabienne

“Sommer, Sonne, Strand & Meer – und dann noch ein Workshopwochenende bei Alex. Besser kann ein Urlaub gar nicht sein!

Ich verfolge Alex‘ Arbeit schon seit längerem und dabei kam schnell der Gedanke auf, an einem Workshop teilzunehmen. Als dann die Ankündigung für den Mallorca-Workshop online kam war schnell klar: Der Workshop soll es sein!

Ende September war es dann endlich soweit. Nachdem ich bereits ein paar entspannte Tage am Strand von Cala Ratjada verbracht hatte, startete der Workshop am Freitagabend mit einem gemeinsamen Abendessen. Das Kennenlernen mit Alex, Nadine, Elke und den anderen Teilnehmerinnen verlief super herzlich. Am nächsten Morgen ging es früh los.  Passend zum Sonnenaufgang liefen wir, erstmal noch ohne Pferd, zur ersten Shootinglocation, einer wunderschönen kleinen Bucht. Nach einer kurzen Theoriebesprechung ging es dann direkt ans fotografieren. Für mich war es mein allererstes Portraitshooting ganz ohne Tier, aber Alex gab uns viele Tipps über die richtigen Einstellungen, den Bildausschnitt sowie die richtige Positionierung des Models. Mit diesen Tipps und einem erfahrenen Fotomodell wie Nadine dauerte es nicht lange, bis ich die ersten tollen Bilder machen konnte. Wir waren alle so vertieft ins Fotografieren, dass wir den aufkommenden Hunger zunächst überhaupt nicht merkten. Das änderte sich aber schnell, als wir nach zwei Stunden fotografieren unsere Theorielocation erreichten und ein reichhaltiges Frühstück vorfanden. Wieder gestärkt ging es an den Theorieteil. Alex zeigte uns wie sie ihre Bilder bearbeitet und ging dabei geduldig auf alle aufkommenden Fragen ein. Auch Themen wie Marketing und Preisgestaltung wurden besprochen. Es war wirklich super informativ und ich konnte viel neuen Input mitnehmen. Für den Nachmittag war eigentlich ein weiteres Shooting geplant, doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Es regnete und gewitterte in einer Tour. So beschlossen wir kurzerhand den Theorieteil auszuweiten und uns dafür am zweiten Workshoptag nur aufs Fotografieren zu konzentrieren. Und was soll ich sagen – der zweite Tag entschädigte voll und ganz für das entfallene Shooting am Vortag!

Wieder ging es früh morgens los, diesmal mit Pferden. Wir liefen zu einer felsigen Bucht. Schon auf dem Weg dorthin konnte man erahnen, dass es einen genialen Sonnenaufgang geben wird und so war es dann auch. Wir legten sofort mit dem Fotografieren los. Das Gegenlicht machte es uns teilweise nicht ganz einfach, aber auch hier stand Alex uns wieder mit Rat und Tat zur Seite. Als die Sonne dann langsam zu hoch stand, zogen wir weiter zu den Sanddünen. Schon wieder eine wunderschöne Location! Nach einem Frühstück ging es zum letzten Fotografieteil auf die Weide der Rancho Bonanza. Alle Locations, die Alex ausgesucht hatte, waren traumhaft, aber die Weide war mein absoluter Favorit! Da die Pferde frei umherliefen, konnte man spontan schauen, wer sich zum Fotografieren anbot, sodass tolle, stimmungsvolle Bilder entstanden.

Am Nachmittag trafen wir uns noch zu einem gemeinsamen Ausritt. Ein wirklich gelungener Abschluss für ein tolles Wochenende. Ein großes Lob an Elke, deine Ranch und euer Umgang mit den Pferden sind wirklich super! Vielen Dank auch nochmal an Nadine und Luisa, die für uns so toll gemodelt haben. Und natürlich einen riesen Dank an dich, liebe Alex! Der Workshop war ein absolutes Erlebnis und du hast ihn dazu gemacht. Von der Wahl der Locations bis zu deinem unermüdlichen Rat, mit dem du uns zur Seite standest, aber vor allem mit deiner Herzlichkeit!

Da ich dieses Feedback dann doch mit einigem zeitlichen Abstand zum Workshop schreibe, kann ich definitiv sagen, dass ich super viel mitnehmen konnte. Gerade die Tipps zur Positionierung des Models helfen mir in jedem meiner Shootings. Außerdem hast du mir nochmal einen ganz neuen Blickwinkel für Motive gegeben. Ich bin froh, mich für einen Workshop bei dir entschieden zu haben und würde es jederzeit wieder machen. Vielen, vielen Dank für das unvergessliche Wochenende!”

Tipps & Tricks – Pferdefotos im Schnee

Bald geht die kalte Jahreszeit wieder los und vielleicht haben wir das Glück, dass dieses Jahr wieder etwas Schnee fällt. Vor allem im Schnee fiel es mir früher immer schwer meine Wunschmotive richtig einzufangen – vielleicht geht es dir auch so?

Damit auch du diese kurzweiligen Augenblicke fotografisch gut umsetzen kannst, habe ich hier einige Tipps und Tricks zum Thema „Pferde fotografieren im Schnee“ für dich 🙂

Warm anziehen!

Damit du für die kalten Temperaturen gewappnet bist, solltest du dich warm anziehen. Eine warme Jacke, wasserfeste Hose, Mütze und Schal gehören hierbei zur Grundausstattung, denn die Nässe und Kälte sollte man im Winter nicht unterschätzen. Möchtest du, um deine Hände zu wärmen, Handschuhe tragen, dann empfiehlt es sich Handschuhe ohne Fingerkuppen zu wählen. So hast du die Möglichkeit auch mit Handschuhen deine Kamera präziser bedienen zu können. Auch Thermounterwäsche unter deiner Kleidung hält dich schön warm!

Dein Kamera Equipment

Wenn du deine Kamera und Objektive zu schnell aus dem Warmen mit in die Kälte nimmst (oder umgekehrt), beschlagen die Glas-Linsen. Es kann Stunden dauern bis diese wieder einsatzbereit sind.

Akkus und Speicherkarten bewahrst du am besten in der warmen Jackentasche auf. Je Kälter es draußen ist, desto stärker sinkt die Leistung der Akkus.

Kameras und Nässe vertragen sich meist nicht all zu gut. Lege sie nicht auf den verschneiten Boden, sondern parke sie stets in deiner Kameratasche oder auf trockenem Untergrund.

Bei starkem Schneefall kannst du deine Kamera mit einem Schutzbezug vor eindringender Nässe schützen oder du findest einen fleißigen Helfer, der dir für diese Zeit einen Schirm als Schutz halten kann. Wir nutzen folgenden Regenschutz für unsere Kameras: https://amzn.to/37Dh1In & https://amzn.to/2QQhqRF *

Wenn es schneien sollte, bleibe geduldig! Für die Kamera kann es schwer sein den richtigen Fokuspunkt zu finden und scharf zu stellen. Plane bei Schneefall gern etwas mehr Zeit ein, um während des Shootings nicht auf einmal in Zeitdruck zu verfallen.

(* = Affiliatelinks/Werbelinks)

Bei stärkerem Schneefall kann die Kamera etwas schwieriger den optimalen Fokus finden. Wenn du ruhig und geduldig bleibst, klappt auch diese Schwierigkeit. 

Deine Models

Sind das Fell und die Mähne deines vierbeinigen Models sauber? Ist das Equipment geputzt und in einem guten Zustand? Ein gepflegtes, äußeres Erscheinungsbild ist schon die halbe Miete. Auch der menschliche Begleiter vor der Kamera kann sich auf das Shooting im Vorhinein etwas vorbereiten. Bei den kalten Temperaturen muss es nicht immer das dünne Kleidchen sein – auch ein schöner, warmer Pullover mit passender Mütze und Schal geben ein tolles Outfit ab und halten gleichzeitig schön warm! Wenn dein Model sich doch mit einem dünneren Oberteil in die Kälte wagen sollte, denke an eine dicke Jacke oder Decke zum zwischenzeitlichen Aufwärmen.

“Auch ein schöner, warmer Pullover mit passender Mütze und Schal geben ein tolles Outfit ab.”

Die Location

Wenn du eine Location für dein Schneeshooting auswählst, sind einige Dinge zu beachten. Stelle dir folgende Fragen: Ist der verschneite Boden fest oder rutschig? Können Reitfotos aufgenommen werden oder nur Portraits? Ist der Bereich eingezäunt, um Freilauffotos zu machen? Sind versteckte Löcher im Boden unter der Schneeschicht, die das Pferd verletzten könnten? Vielleicht ist es dir möglich die potenzielle Location im Vorhinein einmal zu besuchen und diese Fragen bereits vorab zu klären und zu kalkulieren? Das spart viel Zeit beim kalten Shooting vor Ort.

Wenn der Boden nicht zu glatt ist, können auch Reit- und Freilauffotos entstehen. Gehe zur Sicherheit die Strecke, die geritten werden soll zu Fuß ab, um versteckte Löcher im Boden zu entdecken.

Sonnenlicht ist schön aber kein Muss!

Durch die Lichtreflektion des weißen Schnees ist es auch bei bewölktem Himmel meist hell genug, um Schneefotos zu zaubern. Wenn die Sonne scheinen sollte, empfiehlt sich das sanfte Morgen- oder Abendlicht. Pralle Mittagssonne in Kombination mit dem hellen Schnee kann schnell zu überstrahlten Bildern und Überbelichtungen führen. Denke daran, dass die Sonne an einer jeweils anderen Stelle am Himmel auf- und untergeht. Je nachdem, ob du morgens oder abends fotografierst, wirst du andere Hintergründe für deine Motive aufnehmen können.

Am Morgen ist das Licht meist etwas kühler als am Abend, jedoch seichter als in der Mittagssonne.

Abends hat man die Chance auf einen schönen und warmen Sonnenuntergang.

Die Perspektive

Wenn du leicht schräg von unten fotografierst wirkt das Pferd erhabener und edler. Probiere gerne verschiedene Blickwinkel und Perspektiven aus, so wirken die Bilder spannender und unterscheiden sich voneinander. Nach einigen Testaufnahmen, wirst du den Dreh raushaben!

Auch Detailfotos und Makro Aufnahmen bieten eine tolle Abwechslung zu Portraits und Ganzkörperfotos.

Was tun, wenn es nicht schneit?

Manchmal hat man genau eine Bildidee, die man gerne genau so umsetzen möchte. Zum Beispiel Fotos bei vom Himmel fallenden Schnee. Was also tun, wenn es genau in diesem Moment nicht schneit? -> Helfer suchen und aufgesammelten Schnee vom Boden vorsichtig ins Bild werfen 😉 So einfach ist das!

Auch ohne Sonne kann dieser Trick super echt aussehen!

Im Gegenlicht wirkt das Ganze noch zauberhafter!

Nicht vergessen:

  • Leckerlies für die Pferde und Ponys zur Belohnung
  • Ein Handtuch zum Abtrocknen
  • Handwärmer zum Wärmen der Hände (bei Detailfotos der Hände sehr hilfreich)
  • Decken/Jacken zum Aufwärmen
  • ein Wechseloutfit für den Reiter? So können auch bei nur einem Shooting verschiedene Bilder entstehen
  • eine Abschwitzdecke für das Pferd, wenn dieses geschoren sein sollte

Ich hoffe, dass ich dich durch diese Tipps und Tricks etwas unterstützen und anleiten konnte. Wer weiß .. vielleicht ist es bald schon so weit und die ersten Schneeflocken fallen vom Himmel? Ich drücke uns die Daumen! 🙂

Kennt ihr auf Instagram eigentlich schon unseren #alexandraevangphotographiefollower? Unter diesem Hashtag freuen wir uns immer eure Pferdefotos zu sehen – vielleicht finden sich dort auch bald die ersten Schneefotos von euch?

Und wenn du jetzt wie ich im totalen Schnee-Fieber bist und Lust hast auch mal selber vor der Kamera im Schnee zu stehen, dann kontaktiere uns doch gerne per Mail unter info@alexandraevang.de für ganz unverbindliche Informationen.

Alles Liebe
#teamalexandraevangphotographie Linda

Intensivwoche Nieuwvliet – Ein Rückblick

Hallo ihr Lieben,

nun ist es schon über 7 Wochen her, dass wir uns in Holland, genauer gesagt in Nieuwvliet, zu der 7-tägigen Intensivwoche versammelt haben. Die ein oder anderen von euch haben vielleicht schon mitbekommen was genau es damit auf sich hatte, doch für alle Unwissenden und Interessierten gebe ich euch gerne einen kleinen Einblick in den Intensivworkshop und lasse ihn dabei gleichzeitig noch einmal Revue passieren.

Am Ende des Beitrags verrate ich euch auch wann die nächste Intensivwoche statt finden wird – also dran bleiben 🙂 

Insgesamt haben wir 8 Tage in Holland verbracht. Im Folgenden stelle ich euch gerne die einzelnen Tage und unser Programm genauer vor:

23.09. – Die Anreise
Gegen 17 Uhr sollten wir in Nieuwvliet sein. Zwei weitere Teilnehmer der Woche und ich hatten uns zusammengeschlossen und sind als Fahrgemeinschaft nach Holland gefahren. Das Navi zeigte uns 3,5 Stunden Fahrt von Köln nach Nieuwvliet an, doch durch vereinzelte Staus wurden daraus mal schnell 4,5 Stunden im Auto. Zum Glück sind wir rechtzeitig losgefahren und hatten noch etwas Zeit als Puffer eingeplant, sodass wir ca. gegen halb fünf an unserer Villa ankamen.Dort wurden wir auch schon kurz von Alex begrüßt und in Empfang genommen. Wir waren noch etwas zu früh und Alex, Marko und Markos Mutter Thordis, waren noch die letzten Sachen für die Woche in der Villa am aus- und einräumen. So beschlossen wir schon einmal den Strand auszukundschaften. Praktischerweise lag dieser genau auf der anderen Straßenseite der Villa. Nach 5 Gehminuten an den Dünen entlang standen wir am Strand und konnten so schon einmal ankommen und realisieren wo wir uns gerade überhaupt befanden. So lange hatten wir auf diesen Tag hin gefiebert und nun war es endlich soweit.
Gegen fünf Uhr trotteten wir zurück und wurden nun vom ganzen Team inkl. Micky und Nalani ausgiebig begrüßt und konnten auch die anderen Teilnehmer kennenlernen. Uns erwartete direkt zum Anfang ein kleines Willkommenspaket, bestehend aus dem neusten Pferdeliebe Kalender, einem Kameraband von Marthassommer und noch ein paar Kleinigkeiten neben unseren Workshopunterlagen für die Woche. Nachdem wir die Zimmer aufgeteilt hatten gab es schon den ersten Snack von Thordis für uns. Sie hatte uns die ganze Woche über mit so tollen Gerichten verköstigt – ein Traum!! Von morgens bis abends, es war für jeden etwas dabei!
Bevor wir uns abends noch einmal zusammensetzen, um mitgebrachte Bilder zu besprechen und analysieren, ging es für uns an den Strand. Kurz nach Sonnenuntergang spazierten wir an den Wellen entlang und nahmen uns einen Moment Zeit, um uns bewusst zu machen wo wir gerade sind und wofür wir Dankbar sind. Eine tolle Achtsamkeitsübung!
Noch am gleichen Abend saß unsere 10-köpfige Teilnehmergruppe zusammen an unserem großen „Seminartisch“ und besprach die ersten eigenen Bilder, die die Teilnehmer mitbringen sollten. So konnte man schon eine erste, kleine, theoretische Grundlage für den morgigen Praxistag schaffen.

24.09. – Das Indoor-Shooting
Den ersten richtigen Workshoptag begannen wir wieder mit einer kleinen Dankbarkeitsübung am Strand. Danach ging es zurück in die Villa und ein wahnsinnig leckeres und vielseitiges Frühstück erwartete uns zur Stärkung.
Anschließend begannen wir mit dem ersten Workshopteil. Hier behandelten wir unter Anderem viele generelle Themen wie Einstellungen zu ISO, Blende, Zeit, aber auch Themen wie den Kundenkontakt oder Hilfreiche Tipps. Danach zeigte uns Alex ihren Workflow. Über einen Beamer und eine Leinwand konnten wir alles live beobachten wie Alex, die uns währenddessen alle Schritte im Detail erklärte, Schritt für Schritt an einem ihrer Bilder arbeitete. So kurz die Inhalte hier geschrieben auch klingen – tatsächlich saßen wir an diesem Dienstag von ca. 9 – 13 Uhr gebannt vor der aufgestellten Leinwand und beobachteten fasziniert die Bildbearbeitungsschritte von Alex. Nebenbei fielen immer wieder Fragen in den Raum, die sehr ausführlich und individuell abgestimmt beantwortet werden konnten .. und das nicht nur von Alex und Marko – auch untereinander begannen wir uns gegenseitig zu unterstützen und zu helfen, wenn Hilfe gebraucht wurde.
Nach einem leckeren Mittagessen von Küchenfee Thordis, besuchte uns auch schon unser erstes Shootingmodel. Für den ersten richtigen Tag hatten sich Alex und Marko etwas ganz Besonderes überlegt. Ein Indoor-Shooting mit Hund – Ein Thema in dem ich mich bis dato noch sehr unsicher gefühlt hatte. Umso mehr freute ich mich, dass wir in dieser Woche auch andere Models außer Pferde und Ponys vor der Kamera haben durften.
Vor der Kamera standen für uns Lisa mit ihren beiden Hunden Amaya und Mio. Die Drei haben es uns wirklich leichtgemacht. Man merkt wirklich, wenn ein Team vor der Kamera schon shootingerprobt ist. Amaya konnte uns eine ganze Reihe von tollen Tricks zeigen und Mio glänzte als junger Welpe durch seine niedliche Art und Tollpatschigkeit.
Doch bei diesem Indoor Shooting sollte es an diesem Tag nicht bleiben. Als wir sahen, dass das Wetter zum Abend hin noch etwas aufklaren sollte, haben wir uns kurzerhand an den Strand aufgemacht und dort noch einige Aufnahmen von Lisa und ihren Hunden gemacht. Wir hatten so ein Glück! Nach einem großen Regenschauer kam tatsächlich die Sonne raus und brachte zwei eindrucksvolle Regenbögen mit sich – einmalig!
Nach dem erfolgreichen Shooting ging es für mich sofort an die Sichtung der Bilder und erste Nachbearbeitungen. Währenddessen zauberte Thordis schon wieder unser Abendessen in der Küche zusammen. Lisa aß noch mit uns zu Abend und saß noch eine Weile mit uns bei entspannter Atmosphäre zusammen, während wir die ersten Bilder des Tages bearbeiteten.

25.09. – Tinkerpower
Am Mittwochmorgen musste die Dankbarkeitsübung leider ausfallen, da wir für den Sonnenaufgang das erste Pferdeshooting geplant hatten. Vor der Kamera stand hier die liebe Nicole mit ihren beiden Tinkern Joker und Boxer. Gegen halb acht standen wir an diesem Morgen am Strand und wurden sofort mit den ersten Bildern für das frühe Aufstehen belohnt. Die Drei sind ein unglaublich eingespieltes Team und konnten uns sehr viele tolle Kommandos und Lektionen zeigen. Deswegen war es nicht schwer ein freudiges Raunen durch die Reihen ertönen zu lassen, als sich Joker bei Nicole in den Sand ablegte und die Zwei kuschelnd vor unseren Kameras lagen. Allein bei diesem ersten Shooting konnten schon so viele Bildideen umgesetzt werden. Alex und Marko ermöglichten uns unglaublich viel und standen uns während des gesamten Shootings mit Rat und Tat zur Seite.
Gegen 10:30 Uhr ging es für uns endlich zurück zur Villa, wir hatten einen riesen Hunger! Man merkte sofort, wenn man länger draußen unterwegs war – die frische Meerluft macht hungrig!
Nach dem Frühstück hatten wir etwas Zeit für uns. Zum Entspannen oder wie die meisten von uns ihre freie Zeit genutzt hatten: zur Bildbearbeitung. Auch hier spielte sich unsere Gruppe immer weiter ein, sodass ein reger Austausch über alle Art der Fragen um die Fotografie herrschte. Man gab sein eigenes Wissen weiter und half sich wo man kann. teamwork makes the dream work!
Gegen Mittag stellte uns Marko die Adobe Bridge vor. Auch hier waren für mich einige Funktionen neu, sodass ich gebannt zuhörte und wichtige Infos mitschrieb, um sie danach praktisch zu testen. Nach dieser Programmvorstellung übernahm wieder Alex das Laptop und den Beamer und wir stiegen weiter in die Bildbearbeitung und Bildbesprechung ein. Gegen Nachmittag hatten wir direkt wieder etwas Zeit, um das kurz zuvor gelernte praktisch umzusetzen und zu festigen. Diesen Abend schlossen wir müde und erschöpft von den Ereignissen und dem ganzen neuen Input mit einem leckeren Abendessen ab.

26.09. – Das Unwetter von Renesse
Den Donnerstagmorgen starteten wir wieder mit einer kleinen Dankbarkeitsübung am Strand. Für mich war es neben der Übung an sich eine gute Methode um so früh wachzuwerden. Als Langschläfer kommt man an seine Grenzen, aber das frühere Aufstehen lohnt sich um jede Minute 😉 Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten wir mit freier Arbeitszeit. Am Anreisetag hatten wir von Alex und Marko eine kleine Gruppenaufgabe bekommen und wurden dazu in zimmerunabhängige Kleingruppen aufgeteilt. In den freien Arbeitszeiten konnten wir uns also auch Zeit nehmen, um uns mit unseren Gruppenmitgliedern zusammenzusetzen und die Aufgabe zu erörtern. So hat man einige Teilnehmer auch noch einmal viel intensiver und persönlicher kennenlernen können, was ein noch individuelleres Arbeiten bzw. ein genaueres Geben von Hilfestellungen möglich machte.
Nach einem kleinen Mittagssnack packten wir unsere Sachen und fuhren in kleinen Gruppen mit den Autos nach Renesse, dem Lieblingsort von Alex und Marko. Hier haben die Zwei ein ganz besonderes Shooting für uns arrangieren können. Nach etwas Shopping- oder Cafézeit in Renesse, trafen wir uns gegen ca. 17 Uhr mit Patricia, Antonia und den Pferden Tequila, Fuego Negro und Pericon und den ganzen Helfern am Strand in Renesse. Schon aus der Ferne konnten wir den einzigartigen Schmuck von Pferd und Reiter bewundern. Die talentierte Nicole, die wir einen Tag zuvor schon selbst vor der Kamera stehen hatten, hat ihre magischen Hände wirken lassen und ein tolles Styling für Mensch und Pferd gezaubert.
Doch dann begann das Grauen … Den ganzen Tag über blieb der Himmel bedeckt und vereinzelt nieselte es etwas – So auch zu Beginn unseres Shootings. Doch nach und nach verstärkte sich der Regen. Unsere Kameras waren inzwischen in Plastiktüten zum Regenschutz verpackt, denn so leicht ließen wir uns nicht unterkriegen. Doch der Regen und Wind wurde so stark, dass wir irgendwann gezwungen waren abzubrechen. Trotz des Wetterchaos sind an diesem Abend wundervolle Bilder entstanden – das Wetter kann man leider nicht beeinflussen. Einen positiven Aspekt hat die Sache trotzdem: So konnte uns Alex zeigen wie sie in dieser Situation reagiert und mit welchen Kameraeinstellungen es ich bei dieser Lichtstimmung trotzdem noch fotografieren lässt.
Eigentlich wollten wir nach dem Shooting zusammen in Renesse essen gehen, doch wir waren durch den Regen alle so durchnässt, dass wir uns in dieser Montur in kein schickes Restaurant setzen wollten. So beschlossen wir kurzerhand zurück in die Villa zu fahren und gemeinsam Pizza zu bestellen und zu essen. Umgezogen und eingekuschelt mit Pizza auf dem Teller lässt es sich doch aushalten, oder? 😉

27.09. – Spanisches Blut
Aufgewärmt und bereit für den neuen Tag ging es am nächsten Morgen wieder bei uns an den Strand. Dieses Mal stand die liebe Melina mit ihrem Spanier Duende und Friesen Heradon vor der Kamera. Auch sie und ihre Pferde sind Voll-Profis, denn Melina reist mit ihnen oft durch die Gegend und stellt die Pferderassen auf Messen und Veranstaltungen vor. So konnte uns Duende auch viele höhere Lektionen wie zum Beispiel die Levade präsentieren. Aber Pferde sind eben auch Fluchttiere und so hat es bei einer Bildidee auch mal etwas länger zur Umsetzung gedauert, bis sich Duende in das rauschende Meer getraut hat. Auch hier konnten uns Alex und Marko gut vermitteln wir man in solchen Situationen reagiert und mit dem Kunden und den Tieren umgeht. Nach einer kurzen Umziehpause kam Melina in einem tollen spanischen Reitoutfit zurück an den Strand und so konnten wir hier auch nochmal ein sehr außergewöhnliches Motiv einfangen. Nach diesem Shooting ging es für uns gegen Mittag zurück zur Villa zum späten Frühstück/Mittagessen und nachdem Melina und ihr Mann die Pferde im benachbarten Stall versorgt hatten, kamen die Beiden uns auch noch eine Weile besuchen, um sich die ersten Bilder mit uns zusammen an den Laptops anzuschauen. Beim Ansehen der Bilder kamen viele Emotionen bei Melina hoch, sie freute es so sehr ihre beiden Pferde so zu sehen. Heradon ging es noch bis vor Kurzem nicht so gut, daher konnten wir ihr mit diesen ganzen Bildern eine ganz große Freude und tolle Erinnerung bereiten.
Nach etwas freier Zeit, setzten wir uns gegen Nachmittag mit Marko für den Marketingteil zusammen. Auch hier hat er es geschafft, trotz der Individualität aller Teilnehmer, einzeln auf jede Frage einzugehen und auf das jeweilige Anwendungsgebiet umzusetzen. Als Abschluss stellte uns Marko noch einige versteckte Funktionen auf Instagram vor, die sogar ich noch nicht kannte 😉

28.09. – Friesenpower
An diesem Tag haben wir kurzfristig unser Programm geändert, denn das Wetter machte uns wieder einen Strich durch die Rechnung. Geplant war ein weiterer Photoshopteil nach dem Frühstück und unser heutiges Pferdeshooting am Nachmittag .. doch der Regen kam uns in die Quere. So beschlossen wir kurzfristig die Tagespukte zu tauschen und mit dem besonderen Shooting am Morgen zu starten. Als Alex uns unsere Models vorstellte, schlug mein Herz höher – zwei imposante Friesenhengste! Lambrusco und Desperado mit ihren Besitzerinnen Jessi und Anna. Die beiden hatten sich extra für uns eine ganz besondere Bildidee überlegt. Zu Hause hatten sie mit ihren Pferden trainiert mit Ballons zusammenzustehen und zu Reiten, extra für uns. Doch am Tag des Shootings war es soo windig, dass selbst die entspannten Pferde zwischenzeitig nervös wurden. Doch für ein paar Bilder hat es geklappt: Jessi liegt neben Lambrusco im Sand, die Ballons in der Hand, mit einem Regenbogen im Hintergrund. Dafür hat sich das ganze Training mehr als gelohnt! Auch Anna und Desperado haben uns tolle Bildmotive im stürmenden Meer liefern können. Spätestens als die beiden Mädels im Partnerlook mit ihren Pferden über den Strand gefegt sind wurde klar: die haben Power! Ich glaube, dass nicht nur die beides Mädels Spaß dabei hatten. Auch die beiden Hengste waren froh nach den ganzen, ruhigen Portraitfotos mal Dampf ablassen zu können. Bei diesem Shooting war außerdem besonders, dass wir hier die Möglichkeit hatten die beiden Friesen auch allein ohne Menschen fotografieren zu können. Bei zwei Hengsten nicht immer ganz so einfach, aber die Anspannung hat sich gelohnt! Es sind traumhaft schöne Bilder der beiden dabei entstanden!
Nach diesem ereignisreichen Shooting ging es für uns zurück in die Villa zu einem weiteren Workshop-Theorieteil: dem schnelleren Workflow von Alex. Auch super spannend zu sehen – diesen Bearbeitungsschritt kannten bisher nur die wenigsten von Alex. Und so wurde wieder fleißig mitgeschrieben und Fragen gestellt bis die Köpfe rauchten.

29.09. – Der letzte Tag
So schnell verflog die Zeit .. nun hatten wir schon Sonntag, den letzten richtigen Tag der Intensivwoche in Holland. Am Montag stand die Abreise an, dann war alles schon wieder vorbei. Doch von diesen traurigen Gedanken wollten wir uns an diesem Morgen nicht runterziehen lassen, denn an diesem Tag hieß es noch einmal: früh aufstehen.
An diesem Morgen stand für uns die liebe Carlotta und ihr PRE Wallach Grulo vor der Kamera. Für die beiden war es das erste professionelle Fotoshooting und Alex hatte sich die beiden unter Anderem extra aus diesem Grund als Workshopmodelle ausgesucht. Eine super Übung für uns auch mit unerfahreneren Models zu arbeiten. Hier lag der Fokus auch viel auf der Kommunikation mit dem Model vor der Kamera. Aber die beiden haben ihren Job grandios gemeistert. Das Reiten ohne Sattel an den Dünen war unser Highlight des Shootings und spätestens an diesem Zeitpunkt schienen alle Fotografenherzen restlos glücklich zu sein. Trotz der eisigen Kälte traute sich Carlotta dafür sogar in ein kleines, schlichtes Kleidchen für uns – vielen Dank für deine Mühe und Ausdauer in der Kälte!
Nach einem stärkenden Frühstück hatten wir wieder etwas Zeit um selbstständig an unseren Bildern zu arbeiten und das Erlernte der Woche umzusetzen.
Gegen Abend stand als Abschlussshooting ein Fotoshooting unserer Gruppe inklusive Einzelfotos an. Alex war so lieb und hat von jedem Teilnehmer noch ein wunderschönes Einzelfoto angefertigt, welches er für seine Fotografie nutzen kann. Leider hatten wir wieder super Pech mit dem Wetter und so quälten wir uns auch hier durch den Regen .. was den ein oder anderen allerdings nicht davon abhielt für die Fotos schnell mal in ein dünneres T-Shirt zu schlüpfen. Vor der Kamera fühlt es sich auch immer nur halb so kalt an, als dahinter 😉
Nach letzten Gruppenfotos mit Markos Drohne, die uns die Woche über begleitet hatte, ging es für ein letztes Abendessen zurück in unsere Fotografenvilla. Anschließend fanden wir uns noch ein letztes Mal an unserer Tafel zusammen, um die Woche noch einmal Revue passieren zu lassen und unsere Gruppenprojekte den anderen Teilnehmern vorzustellen. Auch an diesem Tag ließen wir den Abend entspannt bei schöner Musik und einer Runde Phase10 ausklingen. Hätte es schöner sein können?

30.09. – Die Abreise
Nun war er gekommen, der Tag vor dem sich alle fürchteten. Dem Tag der Abreise L
Die Zeit verflog so schnell – Trotz der 8 Tage, die einem eher wie 4 oder 5 vorkamen. An diesem Morgen frühstückten wir gemeinsam und gaben uns dann ans Aufräumen und Zusammenpacken der Koffer. Nach der Haus-Abnahme der Villa zog unsere Truppe noch ein letztes Mal zusammen an den Strand von Nieuwvliet, um ein letztes Mal einen Moment für sich zu finden, um über alles Vergangene nachzudenken und einfach mal durchzuatmen.
Der Abschied fiel uns allen schwer! Die ein oder andere Träne kullerte über unsere Wangen. In dieser Zeit ist man doch so zusammengewachsen, dass man sich nicht so leicht voneinander trennen konnte. Irgendwann konnten wir uns dann doch aufringen den Heimweg und die 3,5 Stunden Fahrt Richtung Köln anzutreten.

Im Nachhinein kann ich euch als Teilnehmerin sagen, dass die Woche nicht hätte intensiver sein können. In meinem Kopf schwirren immer noch so viele Gedanken und Ideen, die nur darauf warten in die Tat umgesetzt zu werden. Wir hatten so viele tolle Modelle vor der Kamera, wurden mit wahnsinnig leckerem und mit Liebe zubereitetem Essen verköstigt und haben viele neue und tolle Menschen kennenlernen dürfen.
Auch nach dem Workshop haben wir die Möglichkeit über Social Media Gruppen in Kontakt zu bleiben und uns weiterhin auszutauschen.

Alex und Marko haben unseren Grundstein­ gelegt – jetzt liegt es an uns das gewonnene Wissen in die Tat umzusetzen.

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Blog Eintrag einen kleinen Einblick in den Intensivworkshop geben konnte. Vielleicht sehen wir uns beim nächsten Mal?

Die nächste Intensivwoche wird voraussichtlich ab dem 11.09.2020 starten. 
Spürst du schon den Sand unter deinen Füßen und den Wind durch deine Haare streifen? Hast du Lust dich in diese einzigartige und intensive Erfahrung mit uns zu stürzen? Dann melde dich gerne per Mail mit dem Betreff “Intensivworkshop 2020” unter info@alexandraevang.de bei uns, um unverbindlich weitere Informationen über die Intensivwoche zu erhalten. Wir freuen uns auf Dich!

Alles Liebe
Linda

 

… damit ihr aber nicht nur von mir lest, sondern auch von den anderen Teilnehmern findet ihr hier zusammen gefasst noch einmal Feedback’s die noch sofort am Tag der Abreise verfasst wurden. Und wer weiß, vielleicht steht deins auch im nächsten Jahr dabei?!

“Wenn etwas Spaß macht, dann vergeht die Zeit am schnellsten. Bei der Intensivwoche passt dieser Satz ziemlich perfekt. Eine Woche mit tollen Teams, lauter sympathischen Leuten, vielen neuen Eindrücken und jede Menge Input geht zu Ende. Nun fahre ich mit vielen tollen Erinnerungen nach Hause und möchte einfach nur Danke sagen für diese unvergessliche Zeit.”

Patricia Schuster
Fuchslicht Photography

Instagram:
fuchslicht_photography

“Danke für eine wunderbare, lehrreiche, aufregende, spannende, aber auch anstrengende Woche! Danke an die tollen Teams und schön euch alle kennengelernt zu haben! Danke Alex und Marko für so viel guten Input!”

Sandra Strohbuecker
Sandra Strohbuecker Fotografie

Instagram:
Sandra_strohbuecker_fotografie

“Intensiv, anstrengend und super herzlich – so kann man die letzte Woche zusammenfassen. Ich werde mich immer gerne an diese Zeit mit so tollen Menschen und Momenten zurück erinnern und nun erstmal Gedanken sortieren. 🥰 Danke an euch, Alex, Marko und Thordis und auch an die anderen Mädels. Die Truppe war echt tip-top!😬😉”

Nadine Langendörfer
Nadine Langendörfer Fotografie

Instagram:
nadinelangendoerferfotografie

“Eine tolle Woche geht viel zu schnell zu Ende! Sie war erfüllt mit vielen intensiven Erlebnissen und ganz lieben Menschen! Vielen lieben Dank Thordis, Alex und Marco! Ihr habt das klasse gemacht! 👍☀🎈

Anke Schirocki

Instagram:
schirocki

“Mit einem lachenden und einem weinenden Auge packe ich meinen Koffer. Lachend, weil ich mich auf zu Hause freue und mich freue Gelerntes umzusetzen. Das weinenden Auge, weil ich die Menschen und Zeit schon jetzt vermissen werde. Eine rundum großartige Woche ❤ Danke Alex, Marko und die gute Fee Thordis 🥰

Nadine Stammler
Photoliesel Photographie

Instagram:
photoliesel_nature

“Wow was für eine Woche! Nass, windig und einfach wunderschön 🥰 Es ist einfach Wahnsinn wie viel in einer Woche passieren kann. Ich bin so dankbar für die wundervollen Momente die wir gemeinsam erleben durften, die tollen Teams, alle lieben Menschen die das ganze zu etwas ganz besonderem gemacht haben und natürlich Alex und Marko für den ganzen Input der mich so viel weiter gebracht hat.❤”

Sabrina Maier
Sabrina Maier Photography

Instagram:
sabrinamaier.photography

“Was für eine unglaubliche Woche! Mit einem rauchenden Kopf und einem riesen Lächeln im Gesicht geht es wieder nach Hause. Danke an die Truppe für die super Stimmung, an Alex und Marko für ihre offene und herzliche Art und an Thordis für die ganzen Leckereien, ich werde die Zeit mit euch allen vermissen ❤”

Linda Dittrich
Linda Nitsch Fotografie

Instagram:
lindanitsch.fotografie

“Vielen lieben Dank für diese wundervolle Erfahrung! Zusammen wohnen, fotografieren, arbeiten und unterstützen – so intensiv wie noch nie! Ich habe so viel aus dieser Woche mitnehmen können und die Zeit verflog viel zu schnell.
Ein herzliches Dankeschön an Alex, Marko und Thordis. Ihr habt da etwas ganz besonderes auf die Beine gestellt ❤”

Linda Rohde
Linda Rohde Photographie

Instagram:
lindarohdephotographie

“Wahnsinn, wie schnell Zeit verfliegt. Nach mehreren Stunden Input jeden Tag, vielen Fotoshootings, Bildbearbeitung und mega vielen Herzmomenten freue ich mich, alles Gelernte umzusetzen und in eine neue Zeit zu starten. Vielen Dank an Alex, Marko und Thordis die ihr ganzes Herzblut in diese Woche gesteckt haben. Es war eine wunderschöne Zeit und unvergessliche Zeit. Lieben Dank auch an alle Teilnehmer, welche die Woche noch lehrreicher gemacht haben. Ich bin sehr dankbar das Alles erlebt zu haben. 😊”

Lena Zerfowski
LeZe Photography

Instagram:
len.zii

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Pferdeliebe 2020 – Die neuen Kalender sind endlich da!

+++ WANDKALENDER – PFERDELIEBE 2020 +++ Wer mit meinen Fotos durch das nächste Jahr gehen möchte, kann meinen Kalender ab sofort bestellen. Pferdeliebe erscheint für das Jahr 2020 bereits zum Dritten mal. Für mich ist der Kalender ein ganz besonderes Werk, entstanden ist dieser in Zusammenarbeit mit der EditionBoiselle wo ich vor 10 Jahren (*2009) […]