Alexandra Evang

“Als ich als Kind zum ersten Mal bewusst Kontakt zu einem Pferd aufnahm, war das einer der prägendsten Momente in meinem Leben. Das die Arbeit mit Pferden einmal mein Leben bestimmen sollte konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen.

Zuerst war es wahrscheinlich der Anblick, der mich in den Bann zog. Pferde sind für mich eine unvereinbare Mischung aus Kraft und Zerbrechlichkeit.

Zusammen mit meinen Freundinnen, die auch heute noch zu meinen engsten Vertrauten gehören, bauten wir uns am Pferdestall unser kleines Paradies auf. Wir ritten aus, misteten, saßen stundenlang auf den Weiden und sahen den Ponys beim grasen zu. Wir fühlten uns wohl, ganz zwanglos.

Pferde lernte ich daher von Anfang an als Vertraute kennen, hatte nie den Druck zusammen auf einem Turnier etwas erreichen zu müssen.

Vielleicht fotografiere ich auch heute noch genau aus diesem Grund Pferde am liebsten frei.

Schon damals wünschte ich mir, die Magie, welche Pferde auf mich ausübten, einfangen zu können und griff daher oft zu Papier und Stift.

Die Blätter, die ich bemalte, waren ausschließlich diesen gewidmet.

Das ich mich mit 14 Jahren für die Fotografie entschieden habe, schreibe ich meinem Vater, der bei Agfa Gaevert in Leverkusen arbeitete, und meiner Ausbildung beim WDR in Köln zu.

Dort öffneten sich ganz neue Türen für mich. Ich erlernte das Handwerk des Fotomedienlaboranten. Der Grundstein war gelegt.

Die Pferde dienten mir auch während meiner Lehrjahre als beliebtes Motiv.

Nach meiner Ausbildung lernte ich einen großen Namen in der Pferdefotografie kennen: Gabriele Boiselle

Für sie habe ich einige Monate als Praktikantin gearbeitet und bin auch heute noch als freie Fotografin für ihre Edition tätig.

In ihrem Archiv, welches hunderte Pferdebilder beinhaltet, war ich dem Pferd wieder ganz nah.

Danach folgte ein Fachabitur in Gestaltung, sowie ein Jahr Schwangerschaftsvertretung beim WDR.

Ein neuer Horizont öffnete sich dann während meiner Zeit als Studentin des Kommunikationsdesigns. Hier wurde mir bewusst klar was ich will: Ein Leben als Pferde – Mensch – Fotografin.

Noch nie hatte ich so viel Zeit mich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen.

Seit 2015 lebe ich meinen Traum und arbeite hauptberuflich als Fotografin und Trainerin.”

Die Liebe zum Pferd: Eine never ending Lovestory!

Meine Philosophie

Ich bin Fotografin, weil ich so all das was ich fühle in einem Bild festhalten kann.

  • Liebe
  • Harmonie
  • und Vertrauen

sind dabei die Grundsteine für meine Arbeit.

Am Ende des Tages geht es nicht nur um das perfekte Bild, sondern das sich alle wohl fühlen und das alle mit einem Lächeln im Gesicht nach Hause fahren.

Einen Einblick in meine Arbeit gibt es hier:

Meine Vita

1988

START INS LEBEN

WERMELSKIRCHEN

2005 – 2008

AUSBILDUNG

ZUR FOTOMEDIENLABORANTIN BEIM WESTDEUTSCHEN RUNDFUNK // KÖLN

2009

PRAKTIKANTIN

BEI GABRIELE BOISELLE // SPEYER

2010

FACHABITUR

IN GESTALTUNG // BERGISCH GLADBACH

2011

MITARBEIT

BEIM WESTDEUTSCHEN RUNDFUNK // KÖLN

2011

STUDENTIN

DES KOMMUNIKATIONSDESIGN // FH DÜSSELDORF

2015

ABSCHLUSS

DES STUDIUMS MIT 1,6 UND EINER BACHELORARBEIT ÜBER FRAUEN UND PFERDE // FH DÜSSELDORF

seit 2015

HAUPTBERUFLICH

ARBEITETENDE FOTOGRAFIN