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… und damit auch über diesen Weg: HERZLICH WILLKOMMEN LIEBE LINDA, im nächsten Blogeintrag stellen wir sie Euch gerne noch einmal genauer vor. 

2012 habe ich angefangen Kommunikationsdesign in Düsseldorf zu studieren. Mein Grund dafür?! Der Studiengang klang gut und eine Ausbildung zu einem Beruf, der derweil ausgestorben war mir und auch dem Arbeitsmarkt zu wenig. Ich habe bis 2008 eine Ausbildung zur Fotomedienlaborantin beim WDR gemacht, die Stellenchanchen danach? Najaaaaa – ich meine es gab eine in Dresden und das war’s. 

Nur Selbständig sein und von der Fotografie leben können war noch weit weg – sogar utopisch, wenn man sich so umhört:

„Jeder wird sich in Zukunft eine DSLR kaufen, selber fotografieren, die Fotoläden schließen, der Markt ist Tod usw. usw.“ – Solche Sätze kennt ihr ja vielleicht auch.

Okay…. Kommunikationsdesign also. Studiert habe ich in Düsseldorf. Ziel: Gut abschließen, die Fotografie nebenbei weiter machen können (ohne geht halt nicht) und den Rest in einer Werbeagentur oder so arbeiten. Pluspunkt für diesen Plan: Vermeintliche Sicherheit, regelmäßiges Einkommen, Krankenkasse und Co. save. 

Nach und nach kam dann doch alles ganz anders, ich meine ihr wisst ja was ich mache: Pferdefotografie! Hier lebe ich auf, hier liebe ich das was ich tue aus vollem Herzen – also habe ich mich erstmal von allem anderen verabschiedet und mich voll und ganz auf das eine konzentriert. Aber nicht nur Pferde fanden sich vor meiner Kamera wieder, auch deren Menschen und ich bemerkte schnell wie sehr mir das lag. Die Anfragen wurden mehr und mehr und mehr. 

Die Touren weiter, die Zeit fürs Studium enger. Trotzdem: Mein Herz ist aufgeblüht und das erschaffen von neuen Dingen hat mir riesig viel Spass gemacht. Zu der Zeit ging es dann auch mit SocialMedia los… mit meinem Blog, einem neuen Logo, neu gestalteten Preislisten usw. Praktisch, wenn man viele kreative Menschen, einige meiner Profs. mit eingeschlossen um sich rum hat und dadurch nochmal mehr in einen kreativen Austausch kommt. 

Im Nachhinein hätte ich die Zeit übrigens noch viel intensiver genutzt, noch mehr draus gemacht, vor allem noch mehr gefragt. Aber wie das eben so ist: Hinter her ist man immer schlauer. 

2015 habe ich mein Studium abgeschlossen, Thema der Bachelorarbeit: Frauen und Pferde, bin dann ziemlich ungeplant in die volle Selbständigkeit geschlittert und fühlte mich ein wenig verloren, vermutlich auch einfach überfordert. Wo Anfangen und wo aufhören?

2016 mit Estella und Dorthe

Durch einen Zufall lernte ich im selben Jahr Dorthe kennen. Sie war Kursteilnehmerin. Kam zum ersten Workshop im mega Regen, zum zweiten mit viel Zauberlicht als Entschädigung und dann auch mit mir zu einigen Shootings. So ergab ein Wort das andere…. ein paar Monate später war auch sie Teil von #AlexandraEvangPhotographie und ist es bis heute geblieben. Ich habe gemerkt wie wert – und sinnvoll es ist Aufgaben abzugeben und wie viel schöner es ist die Tage im Büro nicht alleine zu verbringen.

Marko und ich sind schon vor dem Studium zusammen gewesen. Er hat damit eh alles mitgemacht, miterlebt und auch viel mitgestaltet. Und ein Jahr nach dem Dorthe da war hieß es dann auch für ihn: Tschüss sichere Arbeitsstelle, auf ins Abenteuer. Er ist mein Lieblingsmensch, mein Partner in Crime, einfach immer für mich da und ich glaube da dran wird sich auch nie etwas ändern.

Zusammen waren und sind wir wahnsinnig viel unterwegs, fast mehr in Hotels als zu Hause. Heute hat der Techniker in der Werkstatt noch gesagt: Euer Auto hat für die kurze Zeit aber schon viel runter.. haha! Ich glaube das fasst es ganz gut zusammen. 

Im Mai 2016 lernte ich Linda kennen. Sie hatte ein Personalcoaching gebucht, die Sympathie war sofort da und seit dem steht und stand sie regelmäßig mit ihrem Pony Duke und irgendwann auch mit ihrem Hund Ace vor meiner Kamera. Auch für Kurse oder Coachings. Sie ist gelernte Mediengestalterin (damals noch nicht, aber eben heute) und eigentlich wollten wir schon die ganze Zeit mal was gemeinsam umsetzen. Eigentlich. Ich sag’s Euch. Ich und meine 1000 Ideen und die Zeit. Zeit, die einfach so oft fehlt. 

Nepomuk, Chantal & Linda, Mai2016

Anfang des Jahres waren wir spazieren.. da gab es schon die ersten Gespräche – eine Festanstellung gehörte damals aber noch nicht zum Thema. Schön wär’s ja, aber ist das in der Realität auch alles umsetzbar?! 

Im September starteten wir unsere erste Intensivwoche, die glaube ich niemals hätte intensiver sein können. Es gab immer wieder viele Tränen. Vor Rührung, vor Gedankenkarussellen, vor Angst und wegen nicht gelebten Träumen. Linda war hier als Teilnehmerin dabei. Gespräche, die wir Anfang des Jahres schon geführt habe wurden zum Leben erweckt und nach der Intensivwoche alles erstmal sacken gelassen. Zeit zum verarbeiten ist eben wichtig. 

Mit etwas Abstand zum erlebten gab es in Düsseldorf dann die ersten ernsten Gespräche, ein Probearbeiten und dann doch ganz schnell die Entscheidung. Linda kommt mit ins Team! Und zwar ganz. So wie Marko im im Jahr 2008 durch einen totalen Zufall in mein Leben kam, so ging es mir auch mit Dorthe & Linda und auch mit Micky & Nalani. 

Sei der Grund, warum Menschen an Ihre Träume glauben“ 

Ein Satz den ich als so wichtig empfinde. Uns allen stehen so viele Türen offen, man muss nur durchgehen. Ich kann nicht in meinen Kursen nicht davon predigen „zu machen, einfach mal zu machen“ ohne es selber vorzuleben. 

Träume sind dafür da umgesetzt zu werden. Dafür möchte ich gerne Beispiel sein – und ihr seht – auch der Beruf „Fotograf“ ist nicht Tod, ja es ist schwer. Aber was im Leben ist schon einfach? 

In meinem Kopf schlummern noch so viele Ideen. Alleine nicht machbar –  Im Team schon! 

Wisst ihr, ich finde es wichtig in einer Sache richtig gut zu sein, aber wir müssen uns heute eben nicht nur noch für das eine Entscheiden. Es geht auch mehr. Die Welt ist voller Möglichkeiten. 

So kam neben der Fotografie für Privatkunden, auch die für Firmen dazu, neben den Workshops auch Coachings, Social Media, bloggen, Videokurse, filmen, usw. usw. Klingt ganz schön viel? Ist es auch.

Und so bin nicht nur ich #AlexandraEvangPhotographie, sondern wir alle. 

Dorthe, Linda, Marko & Ich. Und unsere Hunde: Micky, Nalani & Ace, den Linda mitgebracht hat. 

& Nelly… die weit über den Sternen immer über uns wachen wird. 

Abschließend noch ein Zitat von Mark Twain:

Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben.“

Und damit einen schönen Abend für Euch alle. Danke, dass ihr uns begleitet, dass es Euch gibt. Auf die Zukunft und die Träume,

Alles liebe, Alex